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1 Vorwort Bearbeiten

Mit dem Set der Imunreaktionen und Orte haben die Gienows Wesentliches zur Vereinfachung der Therapie chronischer Krankheiten getan.

Ist ihre Sichtweise oft auch unkonventionell so zeigt die Erfahrung, dass sie genau zu wissen scheinen, wovon sie sprechen, denn viele Leute sind mittlerweile durch die Anwendung der Gienow-Elixiere sehr viel gesünder geworden, als sie es waren.

Und so soll es sein …

2 Wie überall … Bearbeiten

Wenn Sie mit etwas arbeiten wollen, brauchen Sie Informationen darüber, wie es geht.

Wer je ein Ikea-Regal zusammenbauen musste, weiß wovon wir sprechen.

Viele Leute beklagen sich, dass die Informationen und Zeichnungen nicht ausreichen um den Schrank wirklich fachgerecht zusammenzubauen, aber wir sind uns sicher, die Leute, die diese Gebrauchsanweisung geschrieben haben, haben ihr Bestes versucht.

Auch wir haben unser Bestes versucht.

Dennoch …

Wenn auch dieses Buch aussieht wie eine Ikea-Aufbau-Anleitung wissen wir aus Erfahrung, dass Sie spätestens nach einem Jahr verstanden haben, worum es uns geht, begleitet von zahlreichen positiven Gesundungsreaktionen.

3 Geschichten Bearbeiten

Wenn Du willst, dass eine Wahrheit akzeptiert wird, erzähl' eine Geschichte.

Das werden wir tun, denn wir haben tatsächlich vor, Ihnen Wahrheiten zu präsentieren, die wir im Laufe unseres Lebens gefunden haben.

4 Miasmen Bearbeiten

Samuel Hahnemann war der erste Mensch, der eine gebrauchsfähige Anleitung zur Behandlung chronischer Krankheiten geschrieben hat.

In dieser Anleitung kommt oft der Begriff Miasma vor.

Miasma kann als (giftiger) Dunst übersetzt werden, was damals vor 200 Jahren so etwas war wie die Erreger-Theorie, denn sie machte Ansteckungen plausibel.

Aber auch Erbkrankheiten …

Und …

Die Miasmen sind unserer Meinung viel mehr als das, obwohl sie gerne in Bereiche von Krankheit und Heilung hineinmnövriert wurden, sind sie das auch, aber nicht nur.

Dazu sollten wir einen Blick auf unsere Sichtweise von Gesundheit werfen.

5 Gesundheit Bearbeiten

Gesundheit ist der Normalzustand unseres Organismus.

Sie ist ein Geschenk Gottes und daher heilig.

Gesundheit äußert sich durch eine Art Sprache, die wir Symptome nennen, die uns darüber informieren sollen, dass es an bestimmten Stellen hakt und der Heilungsprozess eventuell unterstützt werden muss.

Die Symptomatik. die daraus entsteht, nennen wir Heilsprache.

Wir sehen, daher bei einer »Krankheit« nur den Gesundungsprozess, die Krankheit selbst bleibt unsichtbar.

So ist alles, was wir messen können, was wir spüren, anfassen, riechen oder hören können, nicht die Krankheit, sondern der Versuch gesund zu bleiben.

Aus dem Grunde macht es auch wenig Sinn Krankheiten zu studieren, denn die gibt es eigentlich gar nicht, sondern ein gesundes Konzept von Gesundheit zu entwickeln.

Das hat zur Folge, dass wir nicht gegen eine Krankheit anarbeiten, sondern die Gesundheit unterstützen.

Nennen wir den Kampf gegen eine Krankheit »Heilung«, so können wir die Unterstützung der Gesundheit »Heil-ig-ung« nennen.

In der Gienow-Methode lernen Sie daher zwar nicht heilen, aber heiligen, und das ist auch schon etwas.

Schauen wir uns daher einmal an, wo unsere Gesundheit eigentlich herkommt.

6 Genesis Bearbeiten

Die Schaffung unserer Gesundheit wird im ersten Kapitel der Bibel beschrieben, in der ersten der beiden Schöpfungsgeschichten.

Um die Gesundheit stabil zu halten, wurden zehn Miasmen geschaffen, die diese Aufgabe bekamen.

Diese zehn Miasmen werden durch Elixiere unterstützt, die Sie im Set der Immunreaktionen und Orte finden, wenn es notwendig sein sollte.

Schauen wir uns diese Schöpfungsgeschichte einmal näher an (wenn Ihnen das Wort Elohim fremd vorkommt können Sie hier Gott einsetzen):

Im Anfang schuf Elohim die Himmel und die Erde (hier wird die Ur-Karzinogenie geschaffen).

Und Elohim sprach:

Es werde Licht!

Und es wurde Licht (Hier wird die Ur-Skrophulose geschaffen).

Und Elohim sprach:

Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern! (Hier wird die Ur-Psora geschaffen)

Und Elohim sprach:

Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! (Hier wird die Syphilinie geschaffen).

Und Elohim sprach:

Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist! (Hier wird die Sykose geschaffen).

Und Elohim sprach:

Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! (Hier wird die Karzinogenie geschaffen).

Und Elohim sprach:

Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung! (Hier wird die Tuberkulinie geschaffen).

Und Elohim sprach:

Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! (Hier wird die Parasitose geschaffen).

Und Elohim sprach:

Laßt Uns Menschen machen nach unserem Bild, Uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! (Hier wird die Skrophulose geschaffen).

Und Elohim sprach:

Siehe, Ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen; aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben! (Hier wird die Psora geschaffen)

Diese Pfade wurden von unseren Vorfahren zu folgendem Bild zusammengefasst, das sie den Lebensbaum nannten.

Lebensbaum2 svg

7 Eine erste Zusammenfassung Bearbeiten

Schauen wir uns einmal an, was uns die Schöüfungsgeschichte über diese Miasmen erzählt.

Ur-Karzinogenie Bearbeiten

Himmel und Erde.

Ur-Skrophulose Bearbeiten

Licht.

Ur-Psora Bearbeiten

Trennung der Wasser oben und unten.

Syphilinie Bearbeiten

Land (Raum).

Sykose Bearbeiten

Früchte und Samen.

Karzinogenie Bearbeiten

Zeit.

Tuberkulinie Bearbeiten

Fische und Vögel. Luftelement.

Parasitose Bearbeiten

Andere Lebewesen nach ihrer Art.

Skrophulose Bearbeiten

Mensch.

Psora Bearbeiten

Nahrung.

8 Die Geschichte des Immunsystems Bearbeiten

Für das Funktionieren der Gesundheit ist unser Immunsystem zuständig.

Auch dieses Immunsystem ist einmal entstanden.

Schauen wir uns an, wie wir uns das vorzustellen haben.

8.1 Der Urknall Bearbeiten

Auch wenn es weit hergeholt erscheint, beginnt die Geschichte des Immunsystems mit dem Urknall.

Der Urknall ist ein Symbol für das plötzliche Entstehen des Universums aus dem scheinbaren Nichts.

In unserer Form der Therapie nennen wir den Zustand nach dem Urknall Wärmekörper oder miasmatisch -- Ur-Karzinogenie (die haben Sie im letzten Kapitel schon kennengelernt).

Wie der Name schon sagt, hat der Wärmekörper die Aufgabe unsere Körperwärme und den damit zusammenhängenden Wärmehaushalt zu kontrollieren.

Wir sollen weder zu heiß, noch zu kalt sein.

Wenn wir ganz kalt sind, erinnern wir an eine Leiche, die ist auch kalt, weil ihr die Lebenswärme fehlt.

• Die Ur-Karzinogenie ist verantwortlich für unsere Lebenswärme.

Wir Menschen tragen unsere Wärme innen, bei einigen Tieren ist das anders, die erstarren, wenn es zu kalt ist, weil bei ihnen die Wärme nicht innerhalb des Körpers ist, sondern außerhalb.

Dennoch wissen auch wir, dass es schön ist, wenn die Sonne auf unseren Bauch scheint, aber unser Kopf kann das nicht vertragen.

Es heißt auch »immer einen kühlen Kopf bewahren«.

Das liegt daran, dass der Kopf genügend Eigenwärme besitzt und keine zusätzliche mehr vertragen kann.

Wenn wir der Wärme also einen Raum im Körper geben würden, dann wäre es der Kopf.

Und tatsächlich hat der Kopf am meisten mit dem Ur-Knall zu tun.

Wenn wir Krankheiten anschauen, werden wir oft feststellen, dass diese Krankheiten mit einer Wärmeentwicklung einhergehen, die wir Fieber nennen.

Manchmal beobachten wir auch, dass die Wärme nach oben steigt in Richtung Kopf.

Das ist, wie wir gehört haben nicht gut.

Der Kopf sollte nicht zu warm werden, sonst kann es zu Fieberkrämpfen oder Fieberphantasien kommen.

Wir machen daher Wadenwickel oder Bauchwickel mit kühlen feuchten Tüchern, damit die Wärme schön den Kopf in Ruhe lässt.

Wenn wir daher solch einen Wärmezustand im Körper haben, dann hat sich die Ur-Karzinogenie aktiviert und wir haben es mit dem Wärmekörper zu tun.

Wenn der Körper zu kalt wird, dann natürlich ebenfalls.

Da müssen wir dann dafür sorgen, dass der Körper schön warm bleibt (bis auf den Kopf).

Wenn wir unter einer Unterkühlung leiden, eine Er-Kältung haben, haben wir immer auch mit einer Reaktion der Ur-Karzinogenie zu rechnen.

8.2 Der Gaskörper Bearbeiten

Nachdem die Phase der reinen Wärme vorbei ist, verdichtet sich die Wärme zu Gas.

Wir sprechen daher von einem Gaskörper oder der Ur-Skrophulose.

In dieser Phase wird die Wärme verdichtet zum Luftelement, während wir in der Wärmephase eher von einem Feuer-Element sprechen müssen.

Das Luftelement ist für uns wichtig, da wir ständig Luft ein- und ausatmen müssen.

Wir sind atmende Wesen, und wenn wir uns erinnern, hat Gott uns das Leben geschenkt, indem er uns den Atem schenkte.

Hatten wir in der Ur-Karzinogenie die Lebenswärme, so haben wir in der Ur-Skrophulose den Lebensatem oder Lebensodem.

Bei der Aufnahme des Lebensatems spielen die Lungen eine große Rolle.

Die Lungen befinden sich im Brustkorb.

War die Wärme im Kopf, so ist die Luft im Brustkorb.

So wie sich die Wärme zur Luft verdichtete, verdichtet sich die Wärme des Kopfes zur Luft und steigt dabei hinab in unsere Brust.

Wenn wir in einer Erkrankung eine Störung der Atmung haben, dann ist die Ur-Skrophulose aktiv geworden.

Atemstörungen können sich dadurch bemerkbar machen, dass viel und heftig geatmet wird, oder ganz sacht und flach.

Bei diesen Atemzügen wird der kranke Organismus nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt, und wir sollten immer für frische Luft sorgen und eventuell sogar Luft zufächeln.

8.3 Der Wasserkörper Bearbeiten

Wenn der Gaskörper sich weiter verdichtet entsteht Wasser.

Wir nennen den Körper, der dabei entsteht Wasserkörper oder Ur-Psora.

Das kennen wir, wenn Wasser verdampft ist und sich als Kondenswasser abgesetzt hat.

Nach einer gewissen Zeit sehen wir kleine Wassertröpfchen.

Das Wasser brauchen wir für unser Blut, aber auch für unsere Verdauungssäfte.

Auch wenn wir uns fortpflanzen wollen, geht das nicht ohne Flüssigkeit.

Der größte Teil unseres Wasserkörpers befindet sich im Bauch.

Hier findet die Verdauung statt, hier wird auch über die Nieren der Urin ausgeschieden.

Wasser finden wir auch im Schweiß.

Wichtig ist es bei einer Krankheit genügend frisches Wasser zu sich zu nehmen und leicht verdauliche Sachen zu essen, die nicht soviel Wasser des Körpers verbrauchen.

Wichtig ist auch, regelmäßig Urin abzulassen.

8.4 Fazit Bearbeiten

Wenn wir die Gesundheits-Lage zu beurteilen haben, dann achten wir:

1. auf den Zustand des Wärmehaushaltes (Ur-Karzinogenie)

2. auf den Zustand der Atmung (Ur-Skrophulose)

3. auf den Zustand von Urin, Schweiß, Verdauung (Ur-Psora)

Gibt es Störungen in diesen Bereichen, dann können sie durch die Elixiere:

1. Ur-Karzinogenie

2. Ur-Skrophulose

3. Ur-Psora

beeinflusst werden.

9 Eine zweite Zusammenfassung Bearbeiten

Schauen wir uns einmal an, was uns die Schöpfungsgeschichte über diese Miasmen erzählt.

Ur-Karzinogenie Bearbeiten

Himmel und Erde. Wärmekörper (zu warm oder zu kalt). Feuerelement. Kopf.

Ur-Skrophulose Bearbeiten

Licht. Gaskörper. Luftelement. Lebensatem (Lebensodem). Lungen. Brustkorb. Atmung.

Ur-Psora Bearbeiten

Trennung der Wasser oben und unten. Wasserkörper. Bauch. Nieren. Schweiß. Verdauung.

Syphilinie Bearbeiten

Land (Raum).

Sykose Bearbeiten

Früchte und Samen.

Karzinogenie Bearbeiten

Zeit.

Tuberkulinie Bearbeiten

Fische und Vögel. Luftelement.

Parasitose Bearbeiten

Andere Lebewesen nach ihrer Art.

Skrophulose Bearbeiten

Mensch.

Psora Bearbeiten

Nahrung.

10 Die menschliche Entwicklung Bearbeiten

Wir haben in der Bibel zwei Schöpfungsgeschichten, die eine Schöpfungsgeschichte beschreibt den Aufbau des Universums, die zweite Schöpfungsgeschichte den Menschen in dieser Schöpfung.

Der Grund dafür ist, dass der Mensch in der Schöpfungsgeschichte etwas einmaliges ist, denn er hat die Aufgabe ein Ich-Träger zu werden.

Was können wir uns darunter vorstellen?

Wenn wir kleine Kinder beobachten, dann hören wir oft, »Manni will Eis!«.

Erst nach einer gewissen Zeit der Lebenserfahrung ändert sich »Manni will Eis!« in »Ich will ein Eis!«.

So klein dieser Schrit auch sein mag, für den Mensch ist es die kopernikanische Wende, er erkennt plötzlich, dass er etwas unverwechselbares ist, ein »Ich«.

Dieses Wort »Ich« ist so beschaffen, dass jeder Mensch zwar Ich sagen kann, aber nur, wenn er sich selbst meint.

Das Ich bezeichnet also genau einen Menschen, nämlich den der spricht.

Auf ähnliche Weise hat sich auf Gott uns bekannt gemacht.

Er nannte sich bei seinem ersten Auftritt in der Bibel: »Ich bin der Ich bin!« (Moses - brennender Dornbusch).

Weil der Mensch ein Ich-Träger sein soll, muss er diesen kleinen Schlenker durch die Adam und Eva-Geschichte machen.

Das Ich wird im Organismus gehalten, durch etwas, was wir Ich-Organisation nennen, da es noch keinen eigenständigen, vollständigen Körper für das Ich gibt, den müssen wir als Menschen erst einmal entwickeln.

Aber es sind schon Anlagen da, die wir besprechen müssten.

Die erste Sache, die der Mensch als potenzieller Ich-Träger lernen muss ist, dass er für seinen Scheiß selbst verantwortlich ist.

Die Verantwortung für seine eigenen Taten zu übernehmen, ist der erste Schritt zum Ich-Träger-Dasein.

Ur-Sykose 3 Bearbeiten

Dieser Schritt findet in der Ur-Sykose 3 statt, die aus dem Grunde Pfad der Akzeptanz des Karma genannt wird.

Karma ist nichts anderes, als die Akzeptanz von Ur-Sache und Wirkung.

Wenn ich Ur-Sache für Freude bin, will ich auf die Wirkung erleben.

Wenn ich Ur-Sache von Leid bin, will ich auf diese Wirkung erleben.

Karma hat also zwei Komponenten:

1. eine Ur-Sache schaffen

2. ihre Wirkung erleben.

Dumm ist nur, wenn wir die Theorie der mehrmaligen Mensch-Werdung akzeptieren, dass wir unter Umständen ein Karma erleben müssen, dessen Ur-Sache aber in einem anderen Leben liegt.

Aus dem Grunde wird Karma oft als Spinnkram abgetan.

In der Heiligung relevant wird es aber, wenn wir Geschichten unseres Großvaters (zum Beispiel seinen Heuschnupfen) oder unserer Großmutter (zum Beispiel ihre Verdauungsstörung) in unserem Leben wiederholen.

Das nennt die Schulmedizin dann Krankheits-Veranlagung, wir nennen das Familien-Karma.

Die miasmatische Therapie, die Samuel Hahnemann ins Leben gerufen hat, zielt genau auf solche Belastungen durch Familienkarma ab.

Ur-Sykose Bearbeiten

Den nächsten bedeutsamen Schritt erleben Adam und Eva, nachdem sie von der Frucht gegessen haben, von der sie nicht essen sollten.

Sie werden sich plötzlich bewusst, dass sie nackt waren.

Vorher waren sie Teil des Gartens Eden, plötzlich sind sie aber nicht mehr Teil des Ganzen.

Sie heben sich aus dem Ganzen heraus und stellen fest, dass sie nackt sind.

Dies Bewusstwerdung nennen wir Pfad der aufkeimenden Bewusstwerdung.

Er geht einher mit einem Prozess der Vereinzelung, der Individualisierung.

Diesen Prozess nennen wir »Individualisierung des Selbst«.

Doch dieser Individualisierungsprozess ist in der Ur-Sykose noch nicht zu Ende.

Ur-Syphilinie Bearbeiten

In der Ur-Syphilinie wird dem Menschen bewusst, dass er nicht nur nackt ist, sondern auch zwei Unterschiedliche Formen hat.

Grenzt sich der erste Individualisierungsprozess gegen die Natur ab, so zieht der zweite eine Grenze zwischen zwei Menschen.

Dieser Pfad wird Pfad der Rücksichtslosigkeit genannt oder auch Pfad ohne Erbarmen, was in diesem Zusammenhang nicht ersichtlich ist, aber wenn wir uns die Jahrtausende Geschlechterkampf anschauen, vielleicht schon.

Erkennt der Mensch in der Ur-Sykose sich gegenüber der Natur, so erkennt er sich in der Ur-Syphilinie als Mann und Frau.

Ur-Parasitose Bearbeiten

Die nächste Phase, die der Mensch durchlaufen muss, ist die Phase der Ur-Parasitose.

Hier ist nicht der Individualisierungsprozess Thema, sondern die Durchlässigkeit des Menschen für göttliche Strömungen.

Das mündet in einer Per-Sönlichkeits-Entwicklung.

Wenn wir das Wort Per-son als per-sonare lateinisch hindurchtönen auffassen, bekommen wir einen Eindruck, worum es bei der Person geht.

Oft wird persona auch als Maske übersetzt, was aber wieder eine Form der Abgrenzung durch Verhüllung ist, und eher zur Ur-Sykose und Ur-Syphilinie gehört.

Die Persönlichkeit, die wir meinen ist fähig etwas durch sich hindurchleiten zu lassen (durchtönen) und dadurch Teil zu haben an den Geheimnissen des Universums.

In der Ur-Parasitose geschieht das durch das Fühlen.

Die Ur-Parasitose wird daher auch Pfad des reinen Fühlens genannt.

Auf diese Weise habe hellfühlige (zumeist) Frauen Kontakt zu allem was ist, und konnten in früheren Zeiten die Geschicke der Welt exakt vorhersagen.

Diese Form des per-sonare hat keine Grenzen, wenn wir in der Lage sind uns ganz zu öffnen.

Ur-Tuberkulinie Bearbeiten

Die eher männliche Art und Weise des Per-Sonare geschieht durch das Denken.

Man kann auch das Denken durch sich brausen lassen und so ähnliche Erkenntnisse gewinnen, wie in der Ur-Parasitose.

Bei beiden Per-Sonare-Prozessen ist unbedingt wichtig, dass keine Individualisierung des Selbstes stattfindet, oder ein Ich sich einschaltet.

Die Ur-Tuberkulinie wird auch Pfad des reinen Denkens genannt.

Sobald das geschieht ist der Prozess automatisch blockiert und es können unter Umständen Beschwerden daraus resultieren.

Die höheren Miasmen Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora, bekommen für den Menschen ein anderes Gewicht, als für den Rest der Natur, da sich hier die Ich-Keime niederlassen.

In der Ur-Karzinogenie finden wir dann den Ich-Keim des Ausgleiches, in der Ur-Skrophulose den Ich-Keim der Anziehung und in der Ur-Psora den Ich-Keim der Abstoßung.

Das eigentliche Ich verlässt mit dem erwachenden Ich-Bewusstsein (Sie erinnern sich, mit drei Jahren) den physischen Körper, da der Aufenthalt durch die derzeitige Ich-Organisation, die wir bereits aufgebaut haben nicht möglich ist, steuert aber unser Leben durch die drei Ich-Keime.

11 Eine dritte Zusammenfassung Bearbeiten

Schauen wir uns einmal an, was uns die Schöüfungsgeschichte über diese Miasmen erzählt.

Ur-Karzinogenie Bearbeiten

Himmel und Erde. Wärmekörper (zu warm oder zu kalt). Feuerelement. Kopf.

Ur-Skrophulose Bearbeiten

Licht. Gaskörper. Luftelement. Lebensatem (Lebensodem). Lungen. Brustkorb. Atmung.

Ur-Psora Bearbeiten

Trennung der Wasser oben und unten. Wasserkörper. Bauch. Nieren. Schweiß. Verdauung.

Ur-Sykose 3 Bearbeiten

Akzeptanz des Karma. Pfad der Akzeptanz des Karma. Individualisierung des Selbst -- Ausgleich.

Ur-Sykose Bearbeiten

Bewusstwerdung einer Trennung zwischen Mensch und Natur (Nackt-Sein). Pfad der aufkeimenden Bewusstwerdung. Individualisierung des Selbst -- Anziehung.

Ur-Syphilinie Bearbeiten

Bewusstwerdung der unterschiedlichen Geschlechter. Pfad der Rücksichtslosigkeit. Pfad ohne Erbarmen. Individualisierung des Selbst -- Abstoßung.

Ur-Parasitose Bearbeiten

Per-Sonare durch das Fühlen. Persönlichkeit der Abstoßung.

Ur-Tuberkulinie Bearbeiten

Per-Sonare des Denkens. Persönlichkeit der Anziehung.

Syphilinie Bearbeiten

Land (Raum).

Sykose Bearbeiten

Früchte und Samen.

Karzinogenie Bearbeiten

Zeit.

Tuberkulinie Bearbeiten

Fische und Vögel. Luftelement.

Parasitose Bearbeiten

Andere Lebewesen nach ihrer Art.

Skrophulose Bearbeiten

Mensch.

Psora Bearbeiten

Nahrung.

12 Der Lebensbaum (Sepher Jetzirah) Bearbeiten

Die Grafik des Lebensbaumes, den wir in unserer Arbeit verwenden, haben Sie bereits kennengelernt.

Im Sepher Jetzirah (ein sehr altes Buch) wird der Aufbau dieses Baumes beschrieben und später dann von zahlreichen Autoren kommentiert.

Im Internet finden Sie diverse Ausgaben dieses geheimnisvollen Buches.

Wir haben diesen Lebensbaum etwas umstrukturiert, weil wir eine etwas andere Perspektive auf den Lebensbaum eingenommen haben, als gewohnt, und den Begriff Sephira durch Miasma ersetzt.

Ansonsten ist es aber derselbe Baum geblieben, den das Sepher Jetzirah beschreibt.

Daher können wir fast alles daraus übernehmen.

Der Lebensbaum unterteilt sich in 10 Miasmen und 22 Pfade die die einzelnen Miasmen miteinander verbinden.

Die Miasmen verteilen sich auf drei vertikale Säulen und sieben horitontale Ebenen.

Sie haben alle zehn Miasmen aus der Schöpfungsgeschichte bereits kennengelernt.

Die Miasmen entwickelten sich aus dem Ur-Sprung weiter und wurden zu Bewusstseinszuständen und Intelligenzen, die wir an dieser Stelle beleuchten wollen.

Gesagt sein soll noch, dass der Lebensbaum in vier Welten existiert:

• Welt der Urbilder (Archetypen, Emanationen) = Spirit

• Welt der Schöpfung = Geist

• Welt der Formgebung = Seele

• Welt der Form = Körper

Das Sepher Jetzirah beschreibt die Ebene der Formgebung (hebräisch Jetzirah), in unserem Text gibt es aber auch Hinweise auf die Welt der Urbilder (Spirit), die Welt der Schöpfung (Geist) und die Welt der Form (Körper).

Dann fangen wir mal an:

12.1 Die Ur-Karzinogenie (uc) Bearbeiten

Die Ur-Karzinogenie wird auch bewundernswerte und wundervolle Intelligenz genannt, manchmal auch Höchste Krone.

In ihr findet sich das Licht der ur-anfänglichen Intelligenz.

Das Bewusstsein, das hier vermittelt wird nennt sich mystisches Bewusstsein.

Mystisch ist nur ein anderes Wort für geheimnisvoll.

Die Ur-karzinogenie wird oft mit der Weisheit gleichgesetzt, doch im Menschenleben äußert sie sich nicht immer als Weisheit sondern meist als zielgerichtete Ausrichtung (Absicht).

Die Ur-Karzinogenie hat noch ein Einheits-Bewusstsein, sie kennt noch keine Trennung.

Sei erscheint formlos und muss durch die Absicht erst in Form gebracht werden.

Spirit Bearbeiten

Auf spiritueller Ebene bringt sie uns in Kontakt mit dem Geheimis von Leben und Tod, vor allem die Umwandlung von Leben in Tod und Tod in Leben wird uns bewusst.

Geist Bearbeiten

Geistig hilft die Ur-Karzinogenie alle sich auf die Materie beziehenden Gedanken, Handlungen und Wünsche zu sehen und zu erkennen.

Seele Bearbeiten

Auf der seelischen Ebene repräsentiert die Ur-Karzinogenie sämtliche Begierden und Leidenschaften, vor allem aber den Hang zur Selbstbefriedigung (es gibt noch kein Gegenüber) auf allen Ebenen.

Körper Bearbeiten

Durch die Ur-Karzinogenie wird die Erde in hohem Maß beeinflusst, das heißt wir können durch sie grobstoffliche Bestandteile der Erde, seien es Mineralien, Erz, Salze usw. beeinflussen.

Organ Bearbeiten

After

12.2 Die Ur-Skrophulose (uo) Bearbeiten

Die Ur-Skrophulose wird auch geheiligte Intelligenz genannt. 

Die geheiligte Intelligenz ist das Fundament der ur-anfänglichen Weisheit.

Diese Weisheit mündet in der Kraft des Glaubens, weshalb die Ur-Skrophulose auch Mutter des Glaubens genannt wird.

Zusammen bilden sie das heilige Bewusstsein.

Die Weisheit hat ihren Sitz im Herzen, genauer gesagt, in dem von der Seele beherrschten Herzen.

Das ist ein komplizierter Satz, der einen noch komplizierteren Mechanismus verbirgt.

Weisheit ist eine Gabe des Geistes.

Diese Gabe gilt dem ewigen Menschen, der sich im zeitlichen Menschen verbirgt, das heißt, eigentlich ist es eine Gabe an das Ich.

Der heilige Verstand wiederum ist eine Gabe des Denkens, das aber von der Weisheit des Geistes erfasst wird.

Durch das Erfassen des heiligen Denkens durch die Weisheit des Geistes wird die heilige Vernunft entflammt.

Die heilige Vernungt wiederum entacht einen Sog, der die Kammern des Herzens öffnen, in denen das permanente Atom gespeichert ist.

Das permanente Atom ist alles, was von unserem Leben übrigbleibt, wenn wir gestorben sind.

Es ist die Essenz unserer Lebenserfahrung.

Aus dieser Essenz unserer Lebenserfahrung bildet sich dann ein Keim, den wir Idee nennen.

Eine Idee wird auch die erste Wirklichkeit der Weisheit genannt.

Wer jemals Wicki den Wikinger gesehen hat, weiß wie kostbar Ideen sind, sie können in schwierigen Situationen ein befreiendes Wort sprechen, bahnbrechende sein, Lösungen finden, wo keiner mehr an eine Lösung glaubt.

Der Mensch in der Ur-Skrophulose ist immer ursprünglich, er imitiert nich, plappert nichts nach, sondern grübelt und überlegt solange, bis er aus altem Wissen wieder Neues schöpfen kann.

Ist der Mensch in der Ur-Skophulose be-geistert, kann er spirituell den Anstoß zu neuen Dingen geben, die er gerne an andere weitergibt, in der Hoffnung, dass sie etwas damit anfangen können.

Die Ur-Skrophulose existiert in einem Bereich jenseits der Bilder und Symbole.

Auf dieser Ebene sind Stille und Sprechen noch vereint.

In der Ur-Psora beginnt der Mensch dann zu verstehen.

Wird dieses Verstehen auf alle Bereiche des Lebens angewandt, entsteht Weisheit.

Verstehen ist situationsgebunden, es braucht ein Objekt.

Weisheit ist ein kontinuierlicher Zustand, der ohne Anwesenheit eines Objektes existieren kann.

Mit Erfahren der Weisheit wird der Mensch selber zum Gesetz des Universums.

Anhand der Aufteilungen können wir die Miasmen Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora differenzieren.

Die Ur-Psora ist sich bewusst, dass aus einem Ich zahllose Inkarnationen entstehen können.

Ihr Blickpunkt ist auf die Inkarnationen gerichtet.

Die Ur-Skrophulose weiß auch, dass es zahlreiche Inkarnationen gibt, sieht aber immer die Einheit.

Die Ur-Karzinogenie kennt die Unterteilung in zahlreiche Inkarnationen nicht, für sie ist alles Eins.

Das Ich der Ur-Skrophulose trägt den Keim der Vielheit in sich.

Haben wir uns an der Vielheit entlang getastet, bis wir zur Ur-Skrophulose gekommen sind, sehen wir die Einheit hinter der Vielheit.

Für die drei Miasmen Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora gibt es keine sequenzierten Ereignisse, daher auch keine Zeit.

So sind Einheit und Vielheit immer gleichzeitig.

Spirit Bearbeiten

Im spirituellen Bereich produziert die Ur-Skrophulose das All-Bewusstsein, und da keine Zeit existiert auch die All-Gegenwart.

Geist Bearbeiten

Im geistigen Bereich gibt es kein Zeit- und auch kein Raum-Empfinden.

Dieser Zustand wird höchste Intuition genannt, denn durch dieses Miasma spricht Gott in seiner höchsten Form.

Seele Bearbeiten

Die Ur-Skrophulose ist verbunden mit dem Hell-Hören.

Sogar die Sprache der Tiere kann verstanden werden.

Körper Bearbeiten

Im körperlichen Bereich ermöglicht die Ur-Skrophulose Materialisierungen und De-Materialisierungen.

Körperregion Bearbeiten

Hinterkopf, Kopf

Organ Bearbeiten

Rückgrat (Steißbein bis Hinterkopf)

12.3 Die Ur-Psora (up) Bearbeiten

Die Intelligenz der Ur-Psora wird verborgene Intelligenz genannt. 

Sie ist eine Kombination aus dem Auge des Verstehens und dem Denken des Glaubens.

Das Bewusstsein wird verborgenes Bewusstsein genannt.

Die Ur-Psora wird manchmal auch Vereinigung von Herz und Haupt genannt.

Sie spiegelt den wunderbaren Zustand wider, den wir Einklang von Herz und Haupt nennen können.

Dieser Einklang ist eine Endphase und wird zum Beispiel durch den siebten Tag repräsentiert an dem Gott sich ausruhte.

Herz und Haupt stehen auch für zwei unterschiedliche Seinsbereiche, die in der Ur-Psora getrennt werden,

• Und Elohim sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern!

Es bildet sich ein Firmament zwischen zwei Arten der Wirklichkeit.

1. den Bereich der nicht-sequenziellen Wirklichkeit (obere Wasser)

2. den Bereich der sequenziellen Wirklichkeit (untere Wasser)

Die sequentielle Wirklichkeit teilt die Zeit in Augenglicke in der nicht-sequentiellen Wirklichkeit ist alles gleich-zeitig.

Es ist die Wahrnehmung des Hauptes (sequentielle Wirklichkeit) und die Wahrnehmung des Herzens (Gleich-Zeitigkeit).

Diese Teilung wird in der Sykose fortgesetzt.

Es gibt also eine starke Verbindung von der Ur-Psora zur Sykose, obwohl die Syphilinie die nächste logische Reihenfolge wäre, betrachten wir das Gesetz der Abstoßung.

Haben wir es in der Ur-Psora eher mit einem potenziellen Zustand zu tun, so findet in der Sykose eine Verwirklichung statt.

In der Sykose fließt das Potenzial in die sequentielle Wirklichkeit und kann dort das HEILIGE JETZT realisieren.

Zwischen der Sykose und der Ur-Psora befindet sich der Abgrund, der sich aufbaute, als das Geschöpf die göttliche Liebe verweigerte und das Universum in tausende von Einzelteilen zersplitterte.

Der Abgrund ist keine Mauer oder ein Graben, sondern die Trennung der sequentiellen von der nicht-sequentiellen Wirklichkeit.

Jeder Mensch, der die nicht-sequentielle Wirklichkeit in sich selbst gefunden hat, ist in der Lage diesen Abgrund zu überqueren.

Die beiden Pforten, die wir dabei durchschreiten sind die Sykose und die Ur-Psora.

Stehen wir noch diesseits des Abgrundes erscheint uns die Ur-Psora dunkel zu sein.

Sie wird beschrieben als dunkle, sterile Mutter.

Das liegt aber vor allem daran, dass wir nicht gewohnt sind nicht-sequenzielles Licht wahrzunehmen.

Wenn wir der nicht-sequenziellen Realität bewusst werden, erscheint auch das Licht und die Ur-Psora wird zur strahlenden, fruchtbaren Mutter.

Diese Strahlung wird versteckte Strahlung genannt.

In der Ur-Psora ist der ewige Mentalkörper zuhause und der Ich-Keim der Abstoßung.

Der Ich-Keim der Abstoßung unter Zuhilfenahme des ewigen Mentalkörpers produzieren zeitbedingte Mentalkörper und Individuelle Selbste.

Die Ur-Psora ist die Geburtsstätte des Individuellen Selbstes, wie die Ur-Skrophulose die Geburtsstätte der Persönlichkeit ist.

Wenn wir unsere Persönichkeit und unser Individuelles Selbst entwickelt haben und uns der Ur-Psora nähern dann erleuchtet die Ur-Psora die Fasern des Kopfes und des Herzens gleichermaßen.

Wenn wir die Ur-Psora erreicht haben, beginnt die bewusste Verankerung des Nicht-Sequenziellen in der sequenziellen Welt.

Spirit Bearbeiten

Die Ur-Psora repräsentiert in der spirituellen Welt die Gesetzmäßigkeit und Harmonie aller sichtbaren Welten.

Sie schult die Findung analoger Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten.

Geist Bearbeiten

In der geistigen Welt vereint die Ur-Psora Wille (Absicht), Denken, Fühlen und Bewusstsein.

Dies geschieht vor allem durch die Lenkung des Denkens.

Seele Bearbeiten

Seelisch hilft die Ur-Psora die vier Elemente zu begreifen und deren Gleichgewicht herzustellen.

Körper Bearbeiten

Im körperlichen wird ebenfalls das Zusammenspiel der Elemente bewusst gemacht und die Beziehung zum göttlichen Namen J-H-W-H hergestellt.

Körperregion Bearbeiten

Beine, Bauch

Organ Bearbeiten

Linke Hand

12.4 Die Karzinogenie (c) Bearbeiten

Die Karzinogenie wird auch konstituierende Intelligenz genannt.

Die Karzinogenie wird in vollkommener Dunkelheit geschaffen.

Diese Dunkelheit ist fühlbar, weshalb sie auch verdickte Dunkelheit genannt wird, oder dicke (dichte) Dunkelheit.

Das Bewusstsein, das in der Karzinogenie zuhause ist, wird Stabilitätsbewusstsein genannt.

Dieses Bewusstsein ist die Essenz der Dunkelheit.

Man spricht auch von der Dunkelheit der Reinheit.

Diese Dunkelheit der Reinheit vermag neue Kraft zu gewähren.

Aus dem Pfad der Dunkelheit wird leider oft der Pfad der Finsternis gemacht.

Finster kann als Zusammenfassung von finis terra = Ende der Welt aufgefasst werden, und das ist die Karzinogenie ganz und gar nicht.

Es ist die Dunkelheit des Wachstums in dem sich der Reifeprozess eines Samens vollziehen kann.

Dieser Same braucht Schutz, Ruhe und Dunkelheit.

In der Verborgenheit reift der Mensch zu einem Mittler heran.

Er hat den Samen dazu in sich, aber er muss es wagen, in die »Nacht« einzutauchen und damit in eine Periode der Einsamkeit, Besinnung und innerer Ruhe.

Die Dunkelheit konfrontiert den Menschen mit sich selbst, mit seiner verborgenen Wirklichkeit.

Er ist dann oft sein größter Feind.

Wer aber die Dunkelheit wirklich begreift, kann sie nutzen, um innerlich aufgeladen und vorbereitet dem Tageslicht oder der neuen Lebenswirklichkeit entgegentreten zu können.

Das Bewusstsein, das aus dieser Dunkelheit erwächst ist stabil und heißt darum auch Stabiliätsbewusstsein.

Der Mensch konfrontiert sich mit der Karzinogenie und der dicken Dunkelheit, wenn die Transformation der Persönlichkeit gelungen ist, und der Mensch beginnt ein individuelles Selbst auszubilden.

Das individuelle Selbst ist erst formlos und erwächst aus der Dunkelheit.

War die Persönlichkeit vor allem wegen ihrer Wirkung nach außen aufgebaut worden, so wird das individuelle Selbst wegen seiner Wirkung auf das eigene Innere aufgebaut, und dazu gehört auch die Konfrontation mit der dicken Dunkelheit.

Diesem Aufkeimen des inidividuellen Selbst aus der Dunkelheit geht eine gewisse Losgelöstheit und Objektivität in Bezug auf die eigene Persönlichkeit und materiellen Lebensumstände, voraus.

Aus dieser Dunkelheit betrachten wir das gewöhnliche Leben und sehen um uns herum Wesenheiten, die mehr oder weniger zu einem Ich gereift sind.

Entdecken wir ein entwickeltes Ich, so gibt es dafür nur ein Wort »Schönheit«.

Wir sehen dieses andere Ich als Ausdruck Gottes.

Diese Sichtweise ist sowohl unausweichbar, als auch in höchstem Grade reinigend.

Die Karzinogenie ist das einzige Miasma unterhalb des Abgrundes, das direkt dem göttlichen Einfluss ausgesetzt ist.

Dieser Einfluss wird in Form von Kräften von der Ur-Karzinogenie zur Karzinogenie übertragen.

In der Ebene der Formgebung erscheinen diese Kräfte als Licht.

Jedes Licht, jeder göttliche Funke ist in dieser Dunkelheit sichtbar, weil er mit einer stern-ähnlichen Brillianz strahlt und als Hintergrund die Dunkelheit des Abgrundes hat.

• Und Elohim sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten!

Spirit Bearbeiten

Auf der spirituellen Ebene ruft die Schwingung der Karzinogenie tiefste Erkenntnis hervor, die nur durch die Göttliche Liebe erfahren werden kann.

Durch die Schwingung der Karzinogenie lernen wir alle Umwandlungsmöglichkeiten des Geistes kennen.

Wir erkennen, wie etwas geschaffen wurde, welche Umwandlungen notwendig sind und wie sich das wieder vereinen lässt.

Geist Bearbeiten

Die Karzinogenie hilft uns bei der Umwandlung von Worten in Ideen, Tugenden usw.

Astral Bearbeiten

Auch auf der Astral-Ebene dient die Karzinogenie der Umwandlung.

Körper Bearbeiten

Auf der körperlichen Ebene wandelt die Energie der Karzinogenie selbst Atom- und Elektronenschwingungen um.

Auch hier hilft die Ö-Schwingung der kabbalistischen Alchemie in der grobstofflichen Welt.

Körperregion Bearbeiten

Kopf

Organ Bearbeiten

Eierstöcke, Hoden

12.5 Die Sykose (s) Bearbeiten

Die Sykose wird auch strahlende Intelligenz genannt, in ihr wohnt das funkelnde Bewusstsein.

Man nennt die Sykose daher auch »Pfad des Lichtes«, das allerdings für materielle Augen nicht wahrnehmbar ist«.

Die Sykose ist das höchste der Miasmen des Individuellen Selbstes und steht am Abgrund (Abyss) zwischen der sequenziellen Realität und der Ebene der Ewigkeit (nicht-sequenziell).

Die Sykose ist der Punkt, an dem wir in den Abgrund springen müssen, um die göttliche Ebene betreten zu können (siehe Carlos Castanedas Sprung in den Abgrund).

Die Sykose lehrt uns alle Geheimnisse der Abläufe, das Wissen um diese Geheimnisse wird uns durch den Vorhang tragen.

Als die Einheit die Nicht-Göttliche Ebene betrat und die sequenzierte Zeit hervorruf, tarnte sie sich als Ähnlichkeit.

Die sequenzierte Zeit steht, wie die Ähnlichkeit unter dem Gesetz der Anziehung.

In der Sykose ist daher auch Hahnemanns Ähnlichkeitsgesetz zuhause.

Die Sykose wird auch als »liebevolle Güte« bezeichnet, weil sie die Kraft repräsentiert, die alles zusammenhält.

Der Gegenpol, den wir Syphilinie nennen, betont die Unterschiede und untersteht dem Gesetz der Abstoßung.

Sie stellt die Kraft dar, die die Dinge zurückweisen kann, die ihr nicht ähnlich sind.

Schafft die Sykose die sequenzierte Zeit, so schafft die Syphilinie den sequenzierten Raum.

Auf diese Weise entsteht unsere sequenzierte Raum-Zeit.

Interessanterweise ist die Kraft der Sykose viel stärker als die Kraft der Syphilinie, obwohl uns die Syphilinie als viel stärker erscheint.

Das liegt daran, dass die Syphilinie lehrt Macht über etwas zu haben, während die Sykose lehrt Macht mit etwas zu haben.

Durch die Sequenzierung der Zeit entsteht ein Punkt, den wir JETZT nennen können, oder AUGENBLICK.

Er trennt die Vergangenheit von der Zukunft.

Diese Position des JETZT ermöglicht eine vollkommen objektive Sichtweise des Universums.

Dieser Punkt JETZT ist die Eintrittspforte des Strahlens der Einheit in die sequenzielle Welt.

Alle Kraft, die jemals war oder jemals sein wird, bündelt sich in diesem JETZT.

Im JETZT bekommen wir Zugang zu den unerschöpflichen Gaben des Universums, von denen wir profitieren können, sowohl materiell als auch spirituell.

Um in die Zeiten zu schauen, müssen Propheten sich in diesen Punkt des Jetzt begeben, der durch die Sykose repräsentiert und transportiert wird.

Aus der Position des Jetzt ist Zeit ein offenes Buch.

Spirituell Bearbeiten

Die Sykose bringt uns in Tuchfühlung mit der Fülle des Universums, hier gibt es keinen Mangel, weder materiell noch spirituell.

Geistig Bearbeiten

Geistig hilft die Sykose uns die sequenzielle Zeit und das heilige JETZT zu verstehen.

Seelisch Bearbeiten

Seelisch repräsentiert die Sykose Freiheit.

Die Seele kann fliegen, wohin sie will, da hier kein Raum existiert.

Körperlich Bearbeiten

Auf der körperlichen Ebene zeigt sich die Sykose als Quell der Heilung.

Gelingt es uns ganz in der Gegenwart zu bleiben, dann haben wir Anteil an der Fülle des Daseins.

Körperregion Bearbeiten

Brust

12.6 Die Syphilinie (l) Bearbeiten

Die Syphhilinie wird vereinigende oder leitende Intelligenz genannt. 

Das Bewusstsein der Syphilinie ist das Einheitsbewusstsein.

Seele und Geist vereinigen sich in der Syphilinie, um das vollkommene Atom hervorzubringen, aus dem der himmlische Mensch erwachsen kann.

Die Einheit von Seele und Geist vollzieht sich nach dem »Tod« des Eigendünkels.

Diese bewusst wiederhergestellte ewige Einheit ist einer der heiligsten Aufträge für den Menschen.

Sie repräsentiert die wahre Essenz vereinter spiritueller Wesenheiten

Durch die Syphilinie lernen wir die Kraft des individuellen Selbstes handhaben.

Wir bekommen erstmals einen Einblick in den Kosmos, der uns zeigt, dass alles richtig ist wie es läuft, das heißt wir lernen die unbeirrbare Gerechtigkeit des Seins kennen.

In dieser Phase des Lernens, können wir uns wie Teenager verhalten, die das erste Mal erkennen, dass sie selbst über Macht verfügen.

Die erste Ausübung der Macht ist oft erst einmal selbstsüchtig und närrisch.

Mit der Zeit und mit der Erfahrung wird der Umgang mit dieser Kraft immer besser, und wir erfahren, dass »mit Kraft …« besser ist als »Macht über …«.

Durch die Syphilinie synchronisieren wir uns mit dem ewigen Jetzt oder der einheitlichen Ewigkeit.

Die Syphilinie schafft das Hier, den Standpunkt, sodass wir im Hier und Jetzt die Kraft nach unten lenken können, um die Wesensteile mit Kraft anzufüllen, die es noch nicht sind.

Spirit Bearbeiten

Im Spirituellen Bereich ist die Syphilinie vom Einheits-Bewusstsein.

Dieses Einheits-Bewusstsein wird infrage gestellt durch die Kraft des Individuellen Selbstes.

Luzifer hat diese Ebene erfahren, als er sich von Gott getrennt hat, um sein eigenes Dinge zu machen.

Geist Bearbeiten

In der Mental-Ebene bedeutet das eigenständige Gedanken zu denken, und trotzdem zu wissen, dass es so etwas wie einen einheitlichen Gedankenpool gibt.

Seele Bearbeiten

Auf der Astral-Ebene herrscht die Ausgrenzung, die notwendig ist, um von außen unbeschadet ein individuelles Bewusstsein zu entwickeln, dass sich gegen das Einheitsbewusstsein zunächst abgrenzen muss.

Körper Bearbeiten

Im Ätherkörper fühlen wir uns Eins mit dem elektromagnetischen Feld.

Wir sind getragen davon, lassen uns durchströmen und nutzen die Kraft derer wir teilhaftig werden, für die Gesundung und Heilung des physischen Körpers.

Körperregion Bearbeiten

Kopf

Organ Bearbeiten

Herz

12.7 Die Skrophulose (o) Bearbeiten

Die Skrophulose wird auch erneuernde Intelligenz genannt. 

Auch das dazugehörige Bewusstsein wird erneuerndes Bewusstsein genannt.

In der Skrophulose werde Materie und Seele verbunden und aneinander gekoppelt.

In der Skrophulose findet die Persönlichkeitsentwicklung ihren Abschluss, denn hier laufen die Stränge der Persönlichkeit der Anziehung, des Ausgleiches und der Abstoßung zusammen.

Gleichzeitig findet eine Berührung mit der astralen Welt (Seelenwelt) statt.

Das Thema der Skrophulose könnte heißen: durch Selbsterkenntnis zur Transformation, da das Wandlungspotenzial der Skrophulose immens ist.

In der Skrophulose wird die Persönlichkeit transformiert, damit das »kleine Ich« in die Lage versetzt wird das große Ganze zu spiegeln, um zu einem »großen Ich« zu werden.

Wenn das der Fall ist, dann ist jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat ein Transformationsimpuls der das kleine Ich wandeln soll, damit das wirkliche Ich ein Ausdruck der Ewigkeit werden kann.

In der Skrophulose muss der Mensch immer wieder das Innere gegen das Äußere abgleichen um die Impulse zu spiegeln, die zur Ewigkeit führen.

Dazu passt das Wort der Elohim, das der Skrophulose zugeordnet wird:

1. Und Elohim sprach: Lasst Uns Menschen machen nach unserem Bild, Uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!

In der Skrophulose erkennt der Mensch sich als Ab-Bild Gottes.

Hier wird er auch als Hüter der Elemente und deren Wesenheiten eingesetzt.

Mit Mensch ist hier noch die Persönlichkeit gemeint, er ist noch nicht in das wahre Mensch-Sein hineingewachsen.

Erst wenn er den Kosmos korrekt spiegeln kann wird die Skrophulose sich so weit entwickelt haben, dass der Ich-Keimträger Eisen sich hier positionieren kann.

Spirit Bearbeiten

In der spirituellen Welt spiegelt die Skrophulose die höchste, allumfassende, also kosmische Liebe.

Die Skrophulose befähigt uns diese Liebe, die eine der höchsten Göttlichen Tugenden ist, in all ihren Aspekten sowohl im Mikro - als auch im Makrokosmos zu erfassen und zu empfinden.

Geist Bearbeiten

Im Mentalkörper drückt die Skrophulose das Geheimnis der Verzückung oder der Ekstase in ihrer höchsten Form aus.

Es gibt eine Ekstase des Willens (Feuer), des Verstandes (Wind), der Liebe (Wasser) und des Bewusstseins (Erde).

Ist schon eine dieser Verzückungen ein außerordentlicher Zustand, den die Menschen im Leben nur sehr selten erleben, können durch die Skrophulose nach Belieben zwei von diesen Zuständen auf einmal, in Extremfällen sogar alle vier hervorgerufen werden.

Seele Bearbeiten

Auf der seelischen Ebene zeigt sich die Skrophulose als Sympathie.

Körper Bearbeiten

Körperlich entspricht die Skrophulose dem Zeugungsakt bei Mensch und Tier.

Körperregion Bearbeiten

Bauch, Steißbein bis Füße.

Organ Bearbeiten

Zwerchfell

12.8 Die Tuberkulinie (t) Bearbeiten

Die Tuberkulinie hat einen komplizierten Namen, sie wird genannt: »Intelligenz des Geheimnisses aller spirituellen Aktivitäten«.

Das Bewusstsein hat es hier einfacher, es hört auf den Namen mystische Spiritualität.

Damit wir zumindest ein wenig verstehen, was hier ausgedrückt wird, heißt die Tuberkulinie auch Pfad der geistigen Wirksamkeit.

In der Tuberkulinie erreicht das Bewusstsein den Höhepunkt seines geistigen Könnens.

In der Tuberkulinie ist der Intellekt so ausgeprägt, dass er in der Lage ist, selbst tief verborgener instinkthafter Regungen, wie sie die Parasitose präsentiert, einen Sinn abzuringen.

Diese Kraft instinkthafte Regungen zu erfassen und ans Licht zu bringen, ist die zentrale Fähigkeit des Bewusstseins der Geheimnisse aller spirituellen Aktivitäten.

Der Mensch beginnt die ewige, unendliche, Komplexität des Universums zu erfassen, die zusammengefasst in der hermetischen Bibliothek niedergeschrieben wurde.

• Und Elohim sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung!

In dieser Zeile wird zwar das Wasser-Element angesprochen, geschlossen wird dieser Satz aber durch die freien Vögel, die dahinfliegen.

Wir haben hier eine Akzentuierung des Luftelementes und der Freiheit.

Spirit Bearbeiten

Die Tuberkulinie hilft uns, den Schöpfungsakt vom Standpunkt des Karma aus zu begreifen.

Durch die Tuberkulinie sind wir in der Lage das Ur-Sein allen Seins zu erfassen, seine Formen zu erkennen und uns ins Bewusstsein zu bringen.

Das kann kein anderes Miasma.

Geist Bearbeiten

Im Mentalkörper ruft die U-Schwingung höchste Intuitions- und Inspirationsfähigkeit hervor und gibt gleichzeitig die Möglichkeit, sein eigenes Karma, sowie dessen Änderung zu erforschen.

Seele Bearbeiten

Die Tuberkulinie ermöglicht uns unser Bewusstsein überall dahin zu versetzen, wo es uns wünschenswert erscheint.

Wir können Trance-Zustände nach Belieben erzeugen und die Kunst des Astral-Reisens erlernen.

Körper Bearbeiten

Durch die Tuberkulinie können wir die Geheimnisse des Akasha-Prinzips in der materiellen Welt verstehen und anwenden (auf diese Weise stehen sich Geistmensch und Tuberkulinie sehr nahe).

Körperregion Bearbeiten

Solarplexus -> Füße

Organ Bearbeiten

Bauchspeicheldrüse

12.9 Die Parasitose (r) Bearbeiten

Die Parasitose wird auch stabile Intelligenz genannt.

Das Bewusstsein der Parasitose nennt sich stützendes Bewusstsein.

Die Parasitose sendet diese stützende, stabilisierende Kraft in alle Miasmen ist also ein der große stabilisierende Faktor in unserem Leben.

Man nennt die Parasitose daher auch Pfad der Beständigkeit.

Dieser Pfad repräsentiert die kosmische Stille, in der das Licht das ganze Chaos und die daraus resultierende Materie durchdringt.

In der Parasitose befinden wir uns noch auf der Ebene der Persönlichkeitsentwicklung.

Durch die immens starken Transformationen, die in der Parasitose zuhause sind, erkennt der Mensch dass die Persönlichkeit zwischen zwei Polen existiert.

Er nennt sie: Verstand und Gefühl oder Logik und Instinkt.

Die Parasitose repräsentiert die instinkthafte Seite unseres Daseins.

Sie ist sofort und spontan -- emotional eine Bauchreaktion, über die wir keine bewusste Kontrolle haben.

Erst später wird diese Reaktion verrationalisiert.

Unser Verstand bearbeitet nicht die erste Begegnung mit einem Ereignis, sondern unsere Reaktion darauf, ist daher von der ersten Bewegung in unserem Inneren abhängig.

Man könnte daher sagen, dass unser Instinkt den Verstand in Bewegung bringt.

In der Struktur unserer Persönlichkeit ist dieses Verhalten, das der Persönlichkeit der Abstoßung oder das der niederen astralen Ebene.

Diese Art des Verhaltens sichert unseren Umgang mit der Welt und unser Überleben (durch die instinktiven Reaktionen, können wir einen Ort verlassen, an dem Gefahr für uns droht), aus dem Grunde wird es stabilisierendes oder stützendes Bewusstsein genannt.

Die Parasitose wird manchmal als Ebene der emotionalen Archetypen bezeichnet und wird durch die Venus, der Göttin der Liebe, repräsentiert.

In der Parasitose können wir diese archetypischen Formen direkt wahrnehmen.

• Und Elohim sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art!

Das ist der Teil der Genesis, der diesen Pfad hervorbringt.

Der Schlüssen zu dieser Szene ist, dass Elohim hier die Erde dazu bringen Wesen zu erschaffen anstatt es selber zu tun.

Während die göttliche Schöpfung Etwas aus Nichts macht, wird hier Etwas aus Etwas geschaffen.

Das ist die Schöpfungskraft der Parasitose, die wir vor allem im Kompostierungsprozess erleben.

Wir schütten Abfälle auf und nach einer gewissen Zeit regt sich das Leben in Form von Würmern und anderen Lebewesen, die aus dem Abfall kostbaren Humus schaffen, durch den die Erde wieder neues Leben hervorbringen kann.

Dieser Kompostierungsprozess und der nachfolgende gesunde Humus zeigt die komplexe Struktur der göttlichen Schöpfung und Lebenserhaltung besonders deutlich.

Das ist mit stabilisierendem Bewusstsein gemeint.

12.10 Die Psora (p) Bearbeiten

Die Psora wird auch kollektive Intelligenz genannt. 

Sie wird gebildet durch ein verallgemeinerndes oder universelles Bewusstsein.

Unter anderem heißt die Psora aber auch Pfad der Sterne, weil durch dieses Bewusstsein Astrologen, durch Beurteilung der Sterne und des Tierkreises, das Wissen über den Kreislauf universeller Prinzipien ableiten.

In der Psora findet eine intensive Selbstanalyse statt, die zur Selbsterkenntnis führt.

Die Psora spiegelt in das eigene Innere, was sie im Außen vorfindet.

So gelangen die Dinge auch auf die Haut, als Diashow der Selbsterkenntnis.

Da sich die Ur-Karzinogenie in der Psora spiegelt, brauchen wir nur in die Pfütze zu unseren Füßen zu schauen, um den Himmel darin zu entdecken.

Wir erkennen in der Pfütze die Bewegungen der Planeten wie auch der Elemente und Tierkreiszeichen.

Allgemein gesprochen ist die Psora eine Spiegelung des großen Ganzen.

Gleichzeitig ist die Psora eng mit der Materie verbunden, und so wird jede materialisierte Form zum Gleichnis.

Durch Betrachtung des eigenen Inneren und des Äußeren lernen wir langsam die subtilen Einflüsse zwischen den Welten zu erkennen und sehen, dass sich in der Materie der Geist verkörpert hat.

Spirit Bearbeiten

In der spirituellen Welt erzählt die Psora vom wahren Ursprung des Lebensrhythmus -- Ur-Rhythmen des Lebens.

Wir erfahren etwas über die Gesetze der Evolution vom Beginn der Schöpfung bis zur Vervollkommnung.

Geist Bearbeiten

In der mentalen Welt entwickelt sie die kosmische Intuition und Inspiration, die gleichzeitg die Gabe völliger Hingabe und tiefste Liebe zur Göttlichen Vorsehung verkörpert.

Seele Bearbeiten

In der seelischen Welt stimuliert sie die Fähigkeit zur Weissagung.

Ist der Astralkörper ausgebildet kann der Mensch das Schicksal jeder Sache, eines jeden erschaffenen Gegenstandes bei Mensch und Tier vorhersehen.

Die Weissagungen können so akkurat werden, als kämen sie von Gott direkt.

Dann ist die Spiegelung des großen Ganzen vollkommen.

Die Psora ist das Miasma, das die höchste Prophetiefähigkeit erreichen lässt.

Körper Bearbeiten

Durch die Psora wird der Ätherkörper so umgestaltet, dass die Akasha sich direkt in der grobstofflichen Welt manifestieren kann.

Wenn aber die Akasha sich im grobstofflichen manifestiert beeinflusst der Dichtigkeitsgrad der Akasha den Dichtigkeitsgrad der Materie.

Das heißt, dass die materielle Welt bis zur Unsichtbarkeit verfeinert werden kann.

Das ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Regenbogenkörpers.

Körperregion Bearbeiten

Kopf

Organ Bearbeiten

Herz

13 Eine vierte Zusammenfassung Bearbeiten

Ur-Karzinogenie Bearbeiten

Himmel und Erde. Wärmekörper (zu warm oder zu kalt). Feuerelement. Kopf. Bewundernswerte, wundervolle Intelligenz. Ur-Anfang. Licht. Mystisches Bewusstsein. Zielgerichtete Ausrichtung (Absicht). Einheits-Bewusstsein. Formlosigkeit. Umwandlung von Leben in Tod und Tod in Leben. Materie. Begierden. Leidenschaften. Selbstbefriedigung. Erde. Grobstofflich. Mineralien, Erz, Salze. After.

Ur-Skrophulose Bearbeiten

Licht. Gaskörper. Luftelement. Lebensatem (Lebensodem). Lungen. Brustkorb. Atmung.

Ur-Psora Bearbeiten

Trennung der Wasser oben und unten. Wasserkörper. Bauch. Nieren. Schweiß. Verdauung.

Ur-Sykose 3 Bearbeiten

Akzeptanz des Karma. Pfad der Akzeptanz des Karma. Individualisierung des Selbst -- Ausgleich.

Ur-Sykose Bearbeiten

Bewusstwerdung einer Trennung zwischen Mensch und Natur (Nackt-Sein). Pfad der aufkeimenden Bewusstwerdung. Individualisierung des Selbst -- Anziehung.

Ur-Syphilinie Bearbeiten

Bewusstwerdung der unterschiedlichen Geschlechter. Pfad der Rücksichtslosigkeit. Pfad ohne Erbarmen. Individualisierung des Selbst -- Abstoßung.

Ur-Parasitose Bearbeiten

Per-Sonare durch das Fühlen. Persönlichkeit der Abstoßung.

Ur-Tuberkulinie Bearbeiten

Per-Sonare des Denkens. Persönlichkeit der Anziehung.

Syphilinie Bearbeiten

Land (Raum).

Sykose Bearbeiten

Früchte und Samen.

Karzinogenie Bearbeiten

Zeit.

Tuberkulinie Bearbeiten

Fische und Vögel. Luftelement.

Parasitose Bearbeiten

Andere Lebewesen nach ihrer Art.

Skrophulose Bearbeiten

Mensch.

Psora Bearbeiten

Nahrung.

14 Die drei Adams Bearbeiten

Das Denken in Analogien ist eine gute Übung, um hinter die Geheimnisse des Universums zu kommen.

Wenn wir dieses Denken in Analogien verwenden, dann können wir auch auf den Ur-Sprung von Krankheit kommen.

Auch wenn dieser Ur-Sprung im Einzelfall heute vielleicht nicht mehr aktuell ist, haben sich auch die heutigen Krankheits-Ursachen aus diesen Ur-Sprüngen entwickelt.

Gehen wir ganz zurück zum Ur-Sprung der Schöpfung, so gab es zunächst nur Gott.

Es gab kein Licht, keinen Raum und auch keine Zeit.

Aus sich heraus schuf Gott dann eine Schöpfung genauer gesagt schuf Gott aus NICHTS ETWAS.

Es entstand ein Geschöpf, das durch einen Baum genährt wurde, der aus zehn Miasmen bestand und den wir als Lebensbaum kennengelernt haben.

14.1 Adam Kadmon Bearbeiten

Das Geschöpf wurde ADAM KADMON genannt, der ursprüngliche Mensch.

Er war Mann und Frau in einer Person.

Dieses Geschöpf war vollständig von Gott abhängig und wurde voller Liebe genährt, bis dieser paradiesische Zustand (Schlaraffenland) für das Geschöpf nicht mehr akzeptabel war, weil es selber auch etwas leisten wollte (es wollte nicht mehr das Brot der Schande essen).

Um nicht mehr in dieser Abhängigkeit zu sein, verweigerte es das Licht und die Liebe Gottes.

Durch diese Zurückweisung zersplitterte die Wahrnehmung des Universums, vor allem der Miasmen, bis auf die Ur-Karzinogenie, die Ur-Skrophulose und die Ur-Psora.

Die Psora überlebte zwar, war aber beschädigt.

Es entstand folgende Welt:

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Dieses Zerbrechen der Gefäße bezeichnen wir heute als Ur-Knall.

Durch das Zerbrechen der Gefäße spaltete sich die Welt in eine innere (menschliche) und eine äußere (göttliche) Welt.

Vor allem das zehnte Miasma, die Psora war getrennt worden von der Welt der Einheit und begann immer mehr eine äußere Welt aufzubauen.

Als Adam Kadmon den Schaden sah, den er angerichtet hatte versuchte er zu richten, was er nur konnte.

Um ihn zu unterstützen schenkte Gott ihm die Schöpfungskraft und so erschuf Adam Kadmon ein ähnliches Universum wie das göttliche, nur konnte er die Einheit nicht wieder herstellen, weil er auf seine Menschheitsentwicklung zurückgriff.

Das Universum, das Adam Kadmon schuf, war ein zersplittertes Universum geworden, nur die vier Miasmen Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora ruhten in der Einheit und auch die Psora hatte ihre Wurzeln in der göttlichen Welt.

Das Universum sah nunmehr so aus:

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14.2 Adam protoplastos Bearbeiten

Aus Adam Kadmon wurde Adam protoplastos (Mensch der ersten Form) der gespaltene Mensch (Adam und Eva).

Hier eine Abbildung dazu:

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Nachdem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, wurde ihnen der Lebensbaum verwehrt, trotzdem ist er immer noch da, aber nicht mehr zugänglich.

Aus dem Schöpfungslicht des Adam Kadmon wurde das Protoplasma (das Erstgeformte) des Adam protoplastos.

Die Aufgabe des Adam protoplastos war es die Seelen zu Formen, während Adam Kadmon die Absicht geformt hatte.


14.3 Adam Belial Bearbeiten

Mit dem in der Bibel überlieferten Sündenfall fielen Adam und Eva dann endgültig in die Form und Absicht (Adam Kadmon) und Seele (Adam protoplastos) bekamen einen Körper (Adam Belial).

Dieser Körper wäre hoffnungslos der Materie ausgeliefert gewesen, hätte Gott nicht den Licht-Körper Or (resch- aleph) in die Haut Or (resch-ajin) verwandelt.

Durch diese Haut konnte der Mensch sich von der materiellen Atmosphäre abgrenzen.

Die Haut, die sich hier bildete war ein Akt des Denkens, sodass der dritte Adam in einer Welt des Denkens (Baum der Erkenntnis) lebt.

Zusammenfassend kann man die Geschichte der drei Adams folgendermaßen sehen:

1. Adam Kadmon -- Absicht

2. Adam protoplastos -- Seele (Fühlen)

3. Adam Belial -- Denken

Wir haben mit den drei Adams drei Seins-Zustände kennengelernt.

Mit diesen drei Adams ist die Zelle in der Lage ein elektromagnetisches Potenzial aufzubauen, wobei Eva den magnetischen Pol, der dazugehörige Adam den elektrischen Pol darstellt.

14.4 Die Zelle Bearbeiten

Erinnern wir uns an den ersten Sündenfall.

Adam Kadmon hatte keine Lust mehr das Brot der Schande zu essen und verweigerte das göttliche Licht.

Dadurch zerbarst das Universum, bestehend aus den zehn Miasmen in zahllose Stücke.

Nur die drei Ur-Miasmen Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora blieben intakt.

Die Psora überlebte auch, aber defekt.

Damit Adam Kadmon diesen Schlamassel reparieren konnte bekam er die Schöpfungskraft geschenkt.

Diese Schöpungskraft strahlt aus seinem dritten Auge.

Er baute damit das Universum erneut auf, konnte es aber nicht so weit entwickeln, dass die Einheit wieder hergestellt werden konnte.

Es entstand ein gespaltenes Universum (bitte beachten Sie, dass dieses Universum von Menschen gemacht wurde und nicht von Gott).

Wir können daher sagen, dass der Schöpfungskraft von Adam Kadmon zwar die Teilungskraft innewohnte, aber nicht die Kraft der Vereinigung.

Da das geschöpfte Universum gespalten war, musste auch der Mensch gespalten sein.

Der Mensch dieses Universums ist Adam protoplastos, wir kennen ihn als Adam und Eva.

Durch Adam protoplastos kam es zum zweiten Sündenfall, die Geschichte mit der Frucht.

Und Adam und Eva landeten in der physischen Welt, diesmal als Adam Belial.

Damit Adam Belial von den unwirtlichen Zuständen der materiellen Welt geschützt war, wandelte sich sein Kleid aus Licht (Or oder Aura) in ein Kleid aus Haut.

Durch diese Haut konnte sich der Mensch von der Um-Welt abschotten und sich schützen.

Was haben diese Geschichten nun mit der Zelle zu tun?

Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten Blick sehr viel.

Gehen wir zurück zu Adam Kadmon.

Er schuf ein gespaltenes Universum durch seine Schöpfungskraft.

Jede Zelle besitzt die Fähigkeit sich zu teilen.

Doch wie macht sie das?

Hierbei ist eine Zellorganelle wichtig, die wir Zentrosom nennen (Zentrum = Mitte; Soma = Körper).

Diese Zentrosomen sind dafür verantwotlich, dass sich eine Zelle teilen kann.

Zentrosomen liegen in der Zelle und warten, bis sie sich plötzlich entscheiden sich zu teilen.

Dann wandern sie an entgegengesetzte Ecken der Zelle, bilden dabei einen netzartigen Spindelapparat aus, der die Erbinformation (Chromosom) in die verschiedenen Ecken zieht.

Dann kann sich die Zelle in der Mitte einschnüren und zwei identische Zellen sind entstanden.

Diesen Prozess nennt man Mitose.

Das Zentrosom ist ein Überbleibsel der Schöpfungskraft von Adam Kadmon.

Es besitzt immer noch die Fähigkeit zur Teilung und ist Träger einer Strahlkraft, die Carl Huter Helioda genannt hat.

Diese Strahlkraft ist die Schöpfungskraft Adam Kadmons.

Das Erbe von Adam protoplastos ist das Protoplasma (Nomen est omen).

Protoplasma heißt übersetzt, das Erst-Geformte.

Es ist eine Bezeichnung für die zähflüssige Masse in jeder Zelle.

Dieses Protoplasma trägt die Lebenskraft von Adam protoplastos.

Durch die Schaffung der Haut (Adam Belial) kann sich der Mensch von der Außenwelt abgrenzen.

Auf die Zelle übertragen ist das die Zellmembran.

Wenn wir uns also eine Ur-Zelle vorstellen, dann besteht sie aus Zellmembran, Protoplasma und der Fähigkeit sich zu teilen.

Solch eine Zelle gibt es tatsächlich.

Man nennt sie Monere und bezeichnet sie als die Ur-Mutter aller Zellen (erstaunlicherweise ist gerade das rote Blutkörperchen, von dem man sagt es würde das Ich tragen, der Monere am ähnlichsten).

Wir können daher sehen, dass die drei Phasen des Sündenfalls notwendig waren eine Zelle zu schaffen.

Von dieser Zelle aus, kann die Entwicklung losgehen.

Wichtig erscheinen uns hierbei die Zellen, die für die Bewahrung der Gesundheit zuständig sind, die Immunzellen.

Festhalten können wir jedoch an dieser Stelle, dass trotz aller Probleme, die der Mensch hatte, es bisher noch keine Krankheit gibt.

14.5 Die Gesundheit der einzelnen Zelle Bearbeiten

Jede Zelle kann sich gesund erhalten, indem Sie drei Mechanismen nutzt.

Der erste Mechanismus ist eine Veränderung des Protoplasma.

Durch Veränderung im inneren des Protoplasma kann ein veränderte Zellstoffwechsel entstehen, der entweder giftige Substanzen produziert oder einfach die Zelle nicht schmecken lässt.

Man spricht hierbei von einer:

physiologischen Abwehr

Die physiologische Abwehr nutzt das Gesetz des Ausgleiches zu ihrer Verteidigung, es finden keine sichtbaren Veränderungen der Zelle statt. »Physiologisch (physis = die Natur)« bedeutet, normales, gesundes Funktionieren. Man könnte sagen, dass hier die Zelle mit den Krankheitserregern verhandelt, es findet eine Kommunikation statt.

Der zweite Mechanismus ist ein Drohmechanismus.

Die Zelle vergrößert sich, wirkt dadurch bedrohlicher und einschüchternder.

Man nennt diese Form der Verteidigung:

konstruktive Abwehr

Bei der konstruktiven Abwehr wird nicht mehr verhandelt, sondern Bollwerke werden aufgebaut. Es bilden sich Anhäufungen in der Zelle, die nur auftauchen können, wenn sich das Gesetz der Anziehung aktiviert hat. Die Zellwand beginnt sich zu verdicken. Man könnte fast der Auffassung sein, »Jetzt wirds ernst«. Die Zelle beginnt zu drohen.

Der letzte Mechanismus ist eine Art Selbstzerstörung, ein Selbstmordattentat.

Die Zelle nimmt den Feind in sich auf und zerstört sich dann.

Sie wird

destruktive Abwehr

genannt.

Der dritte Verteidigungsmechanismus aktiviert das Gesetz der Abstoßung. Hierbei findet ein Zelluntergang statt, dessen Schutt dann wieder recycelt werden muss. Es ist die Verteidigung, zu der der Organismus nur in absoluten Notfällen greift.

Allgemein ist die Reihenfolge der Abwehrmechanismen:

1. physiologische Abwehr

2. konstruktive Abwehr

3. destruktive Abwehr

Miasmatisch gehören diese Reaktionsweisen zur Psora (die ja, wie sie wissen ein bisschen defekt ist).

Da der Mensch keine Psora ausbilden kann, befinden wir uns hier in göttlichen Bereichen.

15 Die Arche Noah Bearbeiten

Der nächst Schritt zur Entwicklung unserer Zellen findet in der Geschichte Noahs statt.

Noah soll in dem Jahr geboren sein, dessen Wert den Namen J·H·W·H ergibt, nämlich 26 (10·5·6·5).

Aus dem Grunde könnte man sagen, dass Noah ein verlängerter Arm von J·H·W·H ist.

Der Name Noah bedeutet Trost.

Mit dem Bau der Arche schenkte Gott uns das Wort, denn Arche (teivah) und Wort sind in der hebräischen Sprache identisch.

Erinnern Sie sich an Adam Belial, mit seiner Energie wurde die Haut und die Zellmembran geschaffen.

Um das Wort in die Zelle einzupflanzen, muss der Zustand von Adam protoplastos wiederhergestellt werden, denn das Wort soll innerhalb der Zelle sein und nicht außerhalb.

Dazu muss die Zellmembran erst einmal verschwinden.

Da die Zellmembran aus dem Denken der Menschen entsteht, mussten die Verursacher des Denkens vorübergehend ausgeschaltet werden.

Das geschah durch die berühmte Sintflut.

Das Wasser (Protoplasma) stieg so lange, bis keine Erde mehr zu sehen war.

Damit war der protoplastische Zustand wieder erzeugt.

Die einzigen Wesen, die noch in der Lage waren Zellmembranen zu erzeugen, waren Noah und seine Familie, und die hatten nur reine Gedanken.

In der Arche befand sich jede Pflanze und jedes Tier und damit der komplette Genpool der damaligen Welt.

Wir können die Arche nun als Zellkern sehen, der den kompletten Genpool enthält und von einer Membran aus reinen Gedanken umgeben ist.

Die bibliche Geschichte hat noch etwas zu diesem Zellkern zu erzählen.

Die Arche (der Zellkern) hat bestimmte Dimensionen:

• 300 Ellen lang

• 50 Ellen breit

• 30 Ellen hoch

Das bedeutet, die Arche besteht aus Schin (300), Nun (50) und Lamed (30).

Diese drei Buchstaben bilden die Basis des Wortes lashon, das wiederum »Zunge« oder »Sprache« bedeuten kann.

Der Buchstabe Schin stellt das Element Feuer dar.

Feuer, auf der Ebene des Wortes ist Leidenschaft.

Leidenschaft ist die Intensität des Wortes.

Mit Nun kommt die Empfindsamkeit ins Spiel.

Durch die Empfindsamkeit wird die Leidenschaft gemildert und zum empfindsamen Mitfühlen.

Empfindsamkeit ist die Weite des Wortes.

Zuletzt vereint Lamed alles und dadurch entsteht die Fähigkeit eine neue Wirklichkeit zu schaffen.

Vereinigung ist die Grenze des Wortes.

Für uns Menschen bedeutet das, dass wir in der Lage sind den Regenbogen-Körper zu erschaffen, der auch am Ende der Geschichte um Noah als Zeichen für den Bund von Gott und Mensch entsteht.

Wenn wir also nun eine Zelle betrachten, so sehen wir

1. Absicht

2. Fühlen

3. Denken

und im Inneren der Zelle, im Zellkern

1. Leidenschaft

2. Empfindsamkeit

3. Vereinigung

16 Die Erschaffung von Krankheit Bearbeiten

Der nächste Schritt ist dann endlich, die Erschaffung von Krankheit.

Hier sind die Informationen von Friedrich Weinreb ein guter Schlüssel zur Entstehung von Krankheit.

Wir haben schon einmal in der Syphilinie darüber geschrieben, was wir an dieser Stelle zitieren wollen:

Jakob steht hier für den seelisch-spirituellen Menschen, Esau für den materiellen.

Jakob hatte Angst vor der Begegnung mit seinem Bruder Esau, dem er das Erstgeborenen-Recht und den Segen des Erstgeborenen ab-erschlichen hatte.

Jakob flieht, um nicht von Esau dafür getötet zu werden. In der Nacht vor dem Wiedersehen bittet Jakob GOTT um eine Richtschnur, weil er Angst hat, dass das stetig tiefere Versinken in der Materie schlussendlich dazu führen wird, dass der Kontakt zu GOTT abreißt.

GOTT anfwortet, indem ER Jakob einen Engel schickt, mit dem Jakob die ganze Nacht ringt.

Am nächsten Morgen ist keiner besiegt, der Engel segnet Jakob und gibt ihm den Namen Israel, doch gibt er ihm auch einen Schlag auf die Hüfte, der Jakob von da an hinken lässt.

Hinken und Krankheit haben im Hebräischen den gleichen Wortstamm.

Von nun an hinkt der Mensch und ist damit im Ungleichgewicht.

Dieses Ungleichgewicht ist die Ur-Sache von Krankheit.

Was aber dieser Krankheit vorausgeht ist ein Kampf mit Gott und dem Mensch(Sein).

Wir könnten daraus ableiten:

1. Wenn der Mensch nur in Gott ruht, gibt es keine Krankheit

2. Wenn der Mensch nur Mensch ist, gibt es keine Krankheit

3. Wenn der Mensch mit Gott und sich selber ringt, entsteht Krankheit.

Was auch an dieser Geschichte auffällig ist, ist die Namensveränderung von Jakob.

Wir kennen etliche dieser Namensänderungen in der Bibel:

Abram wird zu Abraham, Sara zu Sarah, Saulus zu Paulus usw.

Das sind kleine Wandlungen in denen ein Buchstabe eine Rolle spielt, hier aber ändert sich das ganze Wort.

Israel ist die 22. Generation nach Adam.

Noah war die 10. Generation.

Noahs Name hat den Wert 58.

Teilen wir diesen Namen durch 2 erhalten wir 29.

Die 29 ist exakt die Mitte zwischen dem Namen Gottes (26) und dem fünfdimensionalen Raum (32 Pfade).

Wir können daher sagen, dass Noah der Mittler war, zwischen Gott und der Schöpfung.

Dieser Mittler ist das Wort.

Das Wort hat 22 Buchstaben im hebräischen Alphabeth, es ist daher kein Zufall, dasss Israel die 22. Generation ist, und der Name sich wandelt von Jakob zu Israel.

Ist mit Noah das Wort in die Zelle gekommen (Chromosomen), so hat es bei Jakob den ganzen Menschen ergriffen.

Jakob wurde das Wort und das Wort zeigte ihm die Krankheit.

Das hört sich ziemlich prosaisch an, ist auch in Wirklichkeit nicht so.

Jakob und Esau waren Zwillinge.

Jakob war der spirituelle Mensch, Esau der behaarte tierische irdische Mensch.

Jakob war der Zweitgeborene, muss aber, um seinen Lebensauftrag zu erfüllen, der Erstgeborene werden.

Das macht er, indem er Esau sein Erstgeborenenrecht durch einen Teller Linsen abluchst.

Später erhält er auch noch auf betrügerische Weise den Segen des Erstgeborenen.

Danach flieht er.

Der Kampf mit dem Engel fand in der Nacht vor der Begegnung mit Esau statt.

An jenem Morgen wandelte sich Jakob zu Israel.

Es gibt Menschen, die haben sich die Mühe gemacht alle Namen der hebräischen Patriarchen zusammenzuzählen.

Wenn sie richtig gezählt haben, dann würde Jakob die Zahl 6636 ergeben.

Israel 7000.

Was bedeutet nun diese Wandlung?

Die Zahl 6636 lässt sich vollständig in Sechsen zerlegen (66(0 0) + (6 · 6)).

Sechs Himmelsrichtungen hat der Raum (oben; unten; Norden; Süden; Osten; Westen).

Vier mal diese Sechs kann stehen für den materialisierten Raum.

Die 7000 aber zeigt die Zahl sieben, die wir auch von der Woche kennen (7 Tage), das heißt es handelt sich um einen Zeitbegriff.

Also: der Raum wandelt sich in die Zeit.

Dieses Erlebnis wurde von Petrarca noch einmal wiederholt, wir berichteten in der Syphilinie darüber.

Die wohl wichtigste Überlieferung ist der Bericht Petrarcas, der im Jahre 1336 den Mont Venoux bestiegen hat, und das erste Mal auf ekstatisch-bedrückende Weise des Raumes ansichtig wurde.

Erschrieb: »Erschüttert von dem ungewohnten Wind und von dem weiten und freien Schauspiel, war ich zuallererst wie vor Schreck erstarrt.

Ich schaue: die Wolken lagen unter meinen Füßen...

Ich wende meinen Blick italienwärts, wohin sich noch mehr als dieser meine Seele wandte...

Ich gestehe, dass ich seufzte, da ich den Himmel Italiens sah, der mehr meinem Geiste als meinem Auge erschien, und ein unsagbares Verlangen ergriff mich, meine Heimat wiederzusehen...

Und dann ergriff mich ein neuer Gedanke, der mich aus dem Raum in die Zeit trug.«

Sie sehen an dieser Stelle den gleichen Wandel, aus dem Raum in die Zeit.

Der Raum wird als bedrohlich für die Seele empfunden und sowohl Petrarca als auch Jakob fliehen in die Zeit.

Auf diese Weise kann das Wort aber nicht die Materie (Raum) durchtränken.

Daher bleibt die Geschichte auf halber Strecke stecken und das Wort kann nicht bis nach außen dringen.

Stattdessen entwickelt sich in der Zelle ein zweiter Zellkern, -- das Mitochondrium.

So wie Noah half den Zellkern zu entwickeln, half Jakob das Mitochondrium zu erschaffen.

Mitochondrien sind von einer doppelten Membran umschlossen (Noah + Jakob) und haben eine eigene Erbstubstanz.

Es wundert nicht, dass Mitochondrien nur in den Zellen auftauchen, die schon einen Zellkern haben (ohne Noah kein Jakob).

Mitochondrien sind wie Zellen in der Zelle und vermehren sich durch Wachstum und Sprossung (wie Pflanzen).

Gehen die Mitochondrien einer Zelle zugrunde, dann können sie nicht erneuert werden.

Mitochondrien werden nur durch die Mütter an ihre Kinder weitergegeben.

Das heißt, dass unsere Mitochondrien alle von Eva abstammen.

Aufgaben der Mitochondrien sind: Energiegewinnung, Eiweißsynthese, Calcium-, Schwefel- und Eisen-Haushalt.

Die Mitochondrien haben ein eigenes Erbgut, das aus DNA besteht.

Für viele Stoffwechselprozesse kommunizieren sie aber über eine Abart der DNA, genannt RNA.

Da Jakob nicht das Wort werden konnte, wurde er der Bote und stand somit unserem Boten-Elixier Pate.

Da durch Jakob die Krankheit in unser Leben einzog, können wir verschiedene Ur-Sachen für Krankheit bestimmen:

1. Angst (in der Materie zu versinken)

2. Zweifel (dass Gott ihn auch in der Materie erreichen kann)

3. Wandlung des Wortes zum Boten

Gehen wir zurück zur göttlichen Triade, hier hatten wir:

1. Wille

2. Fühlen

3. Denken

Ordnen wir die Krankheitsursachen dieses Elementen zu, so bekommen wir folgende Zuordnung:

1. Wille -- Bote

2. Fühlen -- Angst

3. Denken -- Zweifel

Wir haben gehört, dass die Mitochondrien zwar eine DNA als Erbgut besitzen, Informationen aber über eine RNA bekommen, die so genannt Boten-RNA.

Diese Boten-RNA steuert die Stoffwechselprozesse des Mitochondriums.

Dazu begibt sie sich in den Zellkern und liest dort Sequenzen der DNA aus.

Wandert dann zum Mitochondrium und wird dort wiederum vom Mitochondrium ausgelesen.

Hierbei kann es zu Übertragungsfehlern kommen, zu Missverständnissen, vor allem da der Bote eine andere Sprache spricht als die Quelle.

Auch in der Zelle haben wir es daher mit dem Turmbau zu Babel zu tun und mit der daraus resultierenden Sprachverwirrung.

Angst macht eng.

Gefühle können nicht mehr richtig fließen und verzerren das Gefühlsleben.

Zweifel spaltet das Denken und so können wir nicht mehr hehre und heilige Gedanken denken, wenn uns erst einmal der Zweifel im Griff hat.

Wir können also sagen, dass Krankheit entsteht durch Verzerrung des Willens, des Fühlens und des Denkens.

Das ist die Botschaft von Jakob und den Mitochondrien.

17 Die Überwindung von Krankheit Bearbeiten

Auch wenn wir scheinbar immer noch von Krankheit gebeutelt werden, so ist Krankheit längst wieder überwunden worden. 

Lassen Sie uns schauen, wie das geschehen ist.

In der Geschichte von Jakob und Esau, wie auch in der Geschichte von Kain und Abel, haben wir es mit Zwillingen zu tun.

Scheinbar sind Zwillinge aber nicht die geeigneten Personen um das Wort an die Oberfläche zu bringen.

Aus dem Grunde hat sich der Kosmos etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Diese Geschichte wurde überliefert von Rudolf Steiner (GA114).

Wenn wir unsere Ahnenreihe untersuchen, dann suchen wir nach Personen, die als Spender unseres Erbgutes infrage kommen, um daraus Schlussfolgerungen für uns selbst zu ziehen (Noah -- Chromosomen).

Doch es gibt auch eine Genealogie der feinstofflichen Körper, der Ätherkörper, Astral- und Mentalkörper.

Auch hierfür könnten wir einen Stammbaum aufstellen.

So stammt zum Beispiel der Ätherkörper Moses von Zarathustra.

Um das Rätsel der Gesundung zu untersuchen, müssen wir uns auf eine solche Reise begeben.

Gemeint ist die Geschichte von Jesus, der spätere Christus.

Wir können uns hier auf zwei Chronisten stützen, die das Leben Jesus aufgeschrieben haben, auf Matthäus und Lukas.

Machen wir uns bewusst, dass nach der Geschichte Noahs wir in der Lage sind Informationen aus vergangenen Leben in zukünftige Inkarnationen mit herüber zu nehmen.

Im Falle einer Krankheit sind das negative Dinge.

Diese negativen Dinge haben dann Einfluss auf die Bildung unseres Körpers.

Das Auge sieht verzerrt durch die negativen Dinge, das Ohr hört verzerrt durch die negativen Dinge.

Auf diese Weise kann sich Krankheit in uns einnisten und unsere Körper formen.

Würden sich diese negativen Dinge nicht in unsere Wahrnehmung schleichen, würden wir die Welt immer noch göttlich sehen können.

Diese negativen Dinge blockieren die Sichtweise auf den Himmel und unser Bewusstsein lenkt sich zur Erde.

Das war die Angst Jakobs, zu tief in der materiellen Welt zu versinken.

Dieses Hineintragen negativer Dinge in unsere Existenz ist die Ursache für Schmerz, Leid, Kümmernis und Sorge.

Um diese Tragik zu überwinden lehrte Buddha den achtgliedrigen Pfad:

1. richtige Meinung

2. richtiges Urteilen

3. richtiges Wort

4. richtige Handlungsweise

5. richtiger Stadort

6. richtige Gewohnheit

7. richtiges Gedächtnis

8. richtige Beschaulichkeit

Durch diesen achtgliedrigen Pfad, so lehrte Buddha, lässt sich das Negative, das sich seit Jakob in unser Leben geschlichen hat, wieder beseitigen.

Um die weitere Geschichte unseres Lebens zu verstehen, ist es wichtig, dass nicht der ganze Adam Kadmon Teil des Sündenfalls wurde.

Nachdem die Welt zersplitterte und nur noch die vier Miasmen: Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose, Ur-Psora und Psora übrig waren, wurde, bevor Adam Kadmon das Universum erneuerte, ein Teil seiner Seele geklaut und weggeschlossen (man nennt es heute netterweise -- aufbewahrt).

Wie man die Seele eines Menschen in einen Kugelfisch einleiten kann, um einen Zombie zu erzeugen, wurde ein Teil der Seele von Adam Kadmon in einem virtuellen Kugelfisch aufbewahrt.

Als Jesus als Kind von Maria und Joseph geboren werden sollte, wurde dieser Seelenteil aus dem Kugelfisch befreit.

Dieser Seelen-Teil von Adam Kadmon war noch unschuldig wie ein Kind, er hatte noch keine Niederlagen erlebt und nichts Negatives erlitten.

Sein Blick auf die Welt war rein, naiv und liebevoll.

Er fühlte sich noch vom Universum getragen und ernährt.

Dieser junge Adam Kadmon war der wesentliche Teil des späteren Jesus Christus.

Jesus Christus ist also durch den Sündenfall in keinster Weise beeinflusst, weil ein Teil seiner Seele den Sündenfall noch nicht erlebt hatte.

Da Adam Kadmon Gottes Sohn ist, ist auch Jesus Christus Gottes Sohn.

Im Unterschied zu Adam Kadmon, der die göttliche Liebe verweigerte, nahm Jesus sie am Kreuz an, indem er sagte: »Dein Wille geschehe!«

Aber das ist nicht das einzig Bedeutsame, dass sich im Menschen Jesus vereinigt.

Wir hören immer wieder, dass Jesus aus dem Geschlecht Davids stammt (David unf Goliath - Sie kennen die Geschichte).

David hatte zwei Söhne, Salomon und Nathan.

Das bedeutet, dass es zwei Linien gibt, die sich auf David zurückverfolgen lassen, die salomonische Linie und die nathanische.

Joseph, der bekannte Vater von Jesus gehörte zur nathanischen Linie und hatte Maria geheiratet.

Er lebte in Nazareth.

Es gab aber noch einen zweiten Joseph, der lebte in Bethlehem.

Auch dieser hatte eine Frau, die Maria hieß.

Er stammte allerdings aus dem salomonischen Geschlecht.

Es gabe also zwei Ehepaare Maria und Joseph, eines in Nazareth und eines in Bethlehem.

Eines stammte aus dem königlichen salomonischen Geschlecht, das andere aus dem priesterlichen nathanischen Geschlecht.

Das Elternpaar aus der priesterlichen Linie hatte nun diesen Knaben, der Jesus genannt wurde.

Dieses Elternpaar ging von Nazareth nach Bethlehem, um sich schätzen zu lassen.

Die Geschichte kennen Sie aus dem Lukas-Evangelium.

Das andere Elternpaar lebte bereits in Bethlehem.

Von ihm erfahren wir im Matthäus-Evangelium.

Auch dieses Elternpaar bekommt ein Kind namens Jesus.

So wie das eine Jesuskind die Seele von Adam in sich trug, trug das andere Kind die entwickelte Individualität von Zarathustra, der früher in Persien gewirkt hatte, in sich.

So lebten Adam und Zarathustra in zwei verschiedenen Jungen mit dem Namen Jesus.

Die beiden Jungen wurden nicht zur selben Zeit geboren, ihre Geburten lagen einige Monate auseinander.

Zarathustra war ein Lehrer des großen Sonnenwesens Ahura Mazdao.

Unsere heutige Sonne ist der körperliche Teil dieses großen Wesens.

Ahura Mazdao wurde später Christus genannt.

Zarathustra erzählte seinen persischen Freunden, dass dieses große Wesen einstmals in menschlicher Gestalt über die Erde wandern wird.

Das Lukas-Evangelium wiederum lehrt eine Art Buddhismus, der das Ideal der menschlichen Seele im Blickfeld hat.

Wir haben also bei Matthäus etwas Großes »da draußen«, das irgendwann in Gestalt des Menschen die Erde bewandern wird und etwas Großes im Inneren (Adam Kadmons Seele).

Zarathustra lehrte den Geist, das Lukas-Evangelium lehrte die Seele.

Zarathustra hatte zwei große Schüler.

Der eine war Hermes Trismegistos, der Begründer der Hermetik, der andere war Moses, der Begründert der Mosaik.

Die Hermetik lehrt die Wissenschaft des heiligen Raumes, die Mosaik die Wissenschaft der heiligen Zeit.

Als Zarathustra starb wurde sein Astralkörper Hermes eingegliedert.

Moses bekam den Ätherkörper.

Das Ich des Zarathustra inkarnierte immer wieder und so erschien er wieder sechshundert Jahre vor unserer Zeitrechnung im alten Chaldäa als Zarathos oder Nazarathos.

Er war der Lehrer der chaldäischen Geheimschule und wurde so der Lehrer des Pythagoras.

Zarathos wurde verehrt, man sah in ihm den Stern der Menschheit, den Zoroaster (Goldstern oder Stern des Glanzes).

Alles war bestimmt vom Wissen der äußeren Welt.

Dieses Wissen wollte man sich einverleiben.

Als Symbol für dieses Wissen gebrauchte man Gold (Denken), Weihrauch (Fühlen) und Myrrhe (Wollen).

Da Zarathustra den Weg des Außen gelehrt hatte, konnte er nur in den Jesusknaben inkarnieren, der die Frucht des königlichen Weges war, nicht des priesterlichen.

Nun musste Zarathustra seine Erkenntnisse wieder zurückgewinnen, auch den Astralkörper, den er Hermes überlassen hatte und den Ätherkörper den Moses weitertrug.

Auf geheimnisvolle Weise musste sich Raum und Zeit wieder vereinen.

Diese feinstofflichen Körper befanden sich aber in Ägypten und so musste Zarathustra nach Ägypten gehen.

So musste der Jesus der salomonischen Linie nach Ägypten geführt werden.

So schildert Matthäus den Jesusknaben, der in Bethlehem geboren wurde und nach Ägypten fliehen muss und Lukas den Jesusknaben der in Nazareth geboren wurde und nach Bethlehem ging und wieder zurück.

Nach der Rückkehr aus Ägypten siedelten sich die salomonischen Nachfahren in Nazareth an.

Das Ehepaar, das den nathanischen Jesus geboren hat war jung und sie bekamen keine weiteren Kinder mehr.

Das Ehepaar, das den salomonischen Jesus geboren hat, war älter und bekam noch weitere Kinder.

Der salomonische Jesus ist brilliant, eltgewandt, früh entwickelt, der nathanische zurückhaltend und entwickelt sich äußerst langsam.

Im nathanischen Jesus entwickelt sich dafür eine tiefe Innerlichkeit, die aber nicht nach außen drang.

Als der nathanische Jesus etwa 12 Jahre alt war, reiste er mit seinen Eltern nach Jerusalem um am Osterfest teilzunehmen.

Als die Eltern vom Fest zurückkamen, war Jesus nicht mehr da.

Sie fanden ihn schließlich im Tempel inmitten großer Lehrer, die er durch seine Weisheit in Erstaunen versetzte.

Etwas Seltsames war geschehen.

Das Ich des Zarathustra, das vorher im salomonischen Jesus gelebt hatte, hat den Körper gewechselt und ist in den nathanischen Jesus eingezogen.

Die Verwandlung war so frappierend, dass die eigenen Eltern ihn nicht mehr erkannten.

Sie nahmen aber das verwandelte Kind mit nach Hause.

Die Mutter des nathanischen Jesus starb bald, sodass er nur noch mit seinem Vater zusammenlebte.

Der Vater des salomonischen Jesus starb ebenfalls bald und so kam es, dass die Mutter des salomonischen Jesus in das Haus des nathanischen Jesus einzog und alle als eine Familie zusammenlebten.

Aus zwei Familien wurde eine.

Betrachten wir das Geschehen miasmatisch so wurde aus dem Zarathustra-Ich der Christus.

Dieser Christus baute die Psora wieder auf, die nach der Weigerung Adam Kadmons nicht mehr ganz funktionierte.

Der Jesus-Teil, der die Seele von Adam Kadmon verkörperte wurde schuf eine neue Skrophulose.

Hat das Zwillings-Konzept versagt das Wort zu verkörpern, so wurde es durch den doppelten Jesus möglich.

Die Zelle wurde so durchdrungen vom Wort, dass Worten wiederum die Kraft zufiel heilen zu können.

Und so wundert es nicht, dass Jesus allein durch sein Wort Tote zum Leben erwecken konnte.

Um ihm das gleich zu tun, müssen wir die kosmische Sprache lernen, aber das ist ein anderes Kapitel.

Es gibt ein paar Zahlen, die in diesem Zusammenhang noch interessant sein könnten.

Im Hebräischen sind die ersten drei Buchstaben des Namens Jesus (Jehoschua) und J·H·W·H gleich.

Beide Worte haben eine J·H·W-Struktur.

J·H·W ist einer der Raum-Elohim.

Wir können daher sagen, dass Jesus und J·H·W·H vom Raum her identisch sind.

Was nicht identisch ist, ist das zweite H (5) bei J·H·W·H, das bei Jesus durch die Buchstaben Schin (300) und Ajin (70) ersetzt wird.

Zählen wir die drei nicht identischen Buchstaben zusammen, so erhalten wir den Wert 375 (5 + 300 + 70).

375 lässt sich zerlegen in 5·5·5·3.

Wir können das auch anders schreiben als 53· 3.

Die 5 steht für den Menschen, die 3 für den offenbarten Gott.

Der Term 53 kann als Gottwerdung eines Menschen aufgefasst werden.

3 steht immer noch für den offenbarten Gott.

Die Begegnung von Jesus mit J·H·W·H ist also die Begegnung eines gott-gewordenen Menschen mit dem offenbarten Gott (da Jesus der fleischgewordene Gott ist, stimmt diese Aussage).

Nehmen wir die absoluten Zahlen der Namen Jesus (391) und J·H·W·H (26) und subtrahieren sie voneinander, so erhalten wir 365 (391 - 26), die Zahl eines Jahres.

Wir haben gesagt, dass beide Namen mit dem Namen eines Raum-Elohims beginnen.

Wenn wir ein Raum-Zeit-Kontinuum postulieren, dann müssten die Unterschiede sich als Zeit darstellen lassen.

Das geschieht hier ebenfalls.

Der Unterschied zwischen Jesus und J·H·W·H ist ein Jahr.

Sie erinnern sich an die Geschichte der Elohim.

Von ihnen gibt es 7.

6 dieser Elohim haben sich auf die Sonne zurückgezogen, ein Elohim ging auf den Mond.

Genau der besagte J·H·W·H.

Wir können daher sagen, dass J·H·W·H den Mond repräsentiert, und Jesus die Sonne.

Schauen wir uns das Jahr an, so ist bemerkenswert, dass die 12 Sonnenmonate (31 Tage) 364 Tage ergeben.

Die 13 Mond-Monate ebenfalls (13 · 28 = 364).

An unserem Jahr fehlt in beiden Fällen die 1, die vom verborgenen Gott beigesteuert wird.

Ein Jahr besteht als aus Sonne (Jesus) und Mond (J·H·W·H) und dem verborgenen Gott (ZimZum).

In Miasmen ausgedrückt, regiert J·H·W·H die Psora und Jesus die Skrophulose.

Die Mond-Energie wird dabei durch die Christ-Kraft modifiziert, die Zarathustra so lange für uns aufbewahrt hat.

Dadurch verändert sich die Energieverteilung im Lebensbaum

Lebensbaum2 svg

18 Die Bäume Bearbeiten

Schauen wir uns noch einmal die Entwicklung bis hierhin anhand der Bäume an, die eine wichtige Rolle für uns spielten.

Als erstes entstand der Lebensbaum.

Ein göttliches Produkt, für ein göttliches Universum.

Adam Kadmon wurde erschaffen.

Um Adam Kadmon zu schulen wurde der Baum der Erkenntnis geschaffen (von Gott).

Das Universum sah jetzt so aus:

Dann verweigerte Adam Kadmon das göttliche Licht (die göttliche Liebe).

Das Universum zersplitterte.

Jetzt sah es so aus:

Baum menschlich 2 svg




  Adam Kadmon konnte das göttliche Universum nicht aufbauen, aber das menschliche. 

So entstand dieses Universum.

Baum-Adam-Kadmon svg

Das ist der Baum der Erkenntnis aus dem Paradies.

Ein Teil ist immer noch göttlicher Natur, doch der größte Teil wurde durch Adam Kadmons Schöpfung modifiert.

Als Adam Protoplastos(=Erste Form) (Adam und Eva) diesen Baum im Paradies erblickten, mussten sie eine Frucht davon essen.

Das Essen der Frucht ist ein Symbol für die Akzeptanz des Karma, und damit des Menschseins.

Adam Protoplastos fiel erneut und es entstand Adam Belial, der sündige Mensch.

Nach dem erneuten Sündenfall war der Lebensbaum nicht mehr erkennbar, er nahm folgende Form an:

Suendenfall4 svg

Für den Menschen erschien der Lebensbaum nunmehr als J·H·W·H.

Was er erkennen konnte, war der Baum der Erkenntnis, wobei die obere Triade für ihn nicht mehr erkennbar war.

Baum menschlich 6 svg



19 Die Immunzellen Bearbeiten

Das Gesundheitssystem wird auf der Zell-Ebene durch die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) repräsentiert.

Die weißen Blutkörperchen sind eine von drei Zellgruppen im Blut.

Die anderen beiden sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten -- Ich-Träger) und die Blutplättchen (Thrombozyten -- Gerinnung -- Persönlichkeit).

Die weißen Blutkörperchen sind bedeutsam bei der Erhaltung unserer Gesundheit.

Die weißen Blukörperchen unterscheidet man wiederum:

• Granulozyten

– basophile (Ur-Tuberkulinie)

– neutrophile (Skrophulose)

– eosinophile (Ur-Parasitose)

• Lymphozyten

– B-Lymphozyten (Ur-Sykose)

– T-Lymphozyten (Ur-Syphilinie)

• Monozyten (Ur-Sykose 3)

Die Entwicklung der weißen Blutkörperchen beginnt im roten Knochenmark (bei Erwachsenen im Brustbein und Beckenkamm, bei Kindern zusätzlich in den langen Röhrenknochen von Armen und Beinen).

Sie entwickeln sich aus Stammzellen (unsere Form der Moneren).

Die Granulozyten Bearbeiten

Die Entwicklung der Leukozyten beginnt im roten Knochenmark, das sich bei Erwachsenen im Brustbein und im Beckenkamm befindet.

Bei Kindern findet man dieses rote Knochenmark außerdem noch in den langen Röhrenknochen von Beinen und Armen.

Die Bildung der weißen Blutkörperchen erfolgt hier aus Stammzellen.

Diese differenzieren sich weiter, wobei immer eine Vorläuferzelle (eine determinierte Stammzelle, die also sozusagen schon in eine bestimmte Richtung geht) und eine weitere ursprüngliche Stammzelle entstehen, die sich erneut zu teilen und in jede mögliche Richtung weiterentwickeln zu vermag (pluripotent).

Aus der Vorläuferzelle entwickeln sich dann, abhängig von den Wachstumsfaktoren, die auf die Zelle einwirken, die verschiedenen Blutkörperchen.

Die Granulozyten entstammen, genau wie Blutplättchen und Erythrozyten, der myeloischen Stammzelle, die Lymphozyten der lymphoiden Stammzelle.

Nachdem sie gebildet sind, müssen manche weiße Blutkörperchen noch in ein anderes Organ wandern, um geprägt zu werden, bevor sie ihre Aufgaben ausführen können.

Diese Prägung findet vor allem in Thymus und Knochenmark, aber auch in der Milz, den Lymphknoten und den Mandeln statt.

Auf diese Weise lernen die weißen Blutkörperchen, was alles zum Körper gehört und was nicht.

• Die neutrophilen Granulzozyten sind die häufigsten weißen Blutkörperchen, die wir haben (40 -- 60%).

Die neutrophilen Granulozyten werden der Skrophulose zugeordnet.

So wie auch die Heiligungs-Reaktionen auf der Zellebene, ist die Skrophulose kein Bestandteil des menschlichen Universums.

Sie gehört genauso wie die Psora zum göttlichen Universum.

Die neutrophilen Granulozyten dienen der unspezifischen Abwehr.

Sie fressen einfach alles auf, was krank machen könnte.

• An zweiter Stelle stehen die Lymphozyten mit 20 -- 40%.

Die Lymphozyten gehören zum menschlichen Universum.

Sie werden noch einmal unterteilt in B-Lymphozyten und T-Lymphozyten.

Die B-Lymphozyten erhalten ihre Prägung im Knochenmark (Bone marrow), die T-Lymphozyten im Thymus (hinter dem Brustbein gelegen).

Weiterhin finden noch Prägungen in der Milz, den Lymphknoten und im Blinddarm statt.

B-Lymphozyten können sich weiter zu Plasma-Zellen entwickeln, die in der Lage sind Antikörper zu produzieren und als Gedächtniszelle die Kämpfe der letzten Jahrzehnte speichern.

T-Lymphozyten tasten die Membran anderer Zellen ab und wenn ihnen etwas nicht ganz koscher erscheint wandeln sie sich zu Killermaschinen und zerstören die betreffende Zelle.

B-Lymphozyten gehören zur Ur-Sykose.

T-Lymphozyten gehören zur Ur-Syphilinie.

• An dritter Stelle haben wir die Monozyten.

Monozyten haben einen bohnenförmigen (nierenförmigen) Kern.

Sei können Feinde fressen, aber auch durch Antigen-Antikörper-Reaktionen unfähig machen.

Sie stehen in enger Beziehung zur Niere, wohnen aber in der Milz.

Die Beziehung zur Niere äußert sich dahingehend, dass sie Herz-Kreislauf-Komplikationen bei Dialysepatienten vorhersagen können.

Sie gehören zur Ur-Sykose 3.

Zum Schluss gibt es noch die basophilen Granulozyten, die vor allem bei Allergien bedeutsam sind und zur Ur-Tuberkulinie gehören, und die eosinophilen Granulozyten, die eine parasitäre Besiedelung vermuten lassen (Ur-Parasitose).

20 Drei-Tage-Fieber Bearbeiten

Die Bewegung dieser Spezialzellen der Verteidigung lässt sich prima während eines »Drei-Tage-Fiebers« beobachten.

Das Drei-Tage-Fieber ist der ultimative Test für den Organismus, ob das Immunsystem einwandfrei funktioniert.

Das Drei-Tage-Fieber zeigt sich am häufigsten bei Kindern.

Es ist die Teststrecke des Immunsystems: Wenn das Drei-Tage-Fieber funktioniert, dann funktioniert auch der Rest, weil alle Imunreaktionen auf diesem Drei-Tage-Fieber aufbauen.

Am Ende der Fieberepisode zeigt sich meist ein Hautausschlag, mit dem die Krankheit ausgeschieden wird (Psora).

Nach dem Verschwinden des Hautausschlages kehrt der Organismus in die Skrophulose zurück und wartet wieder auf die nächste Herausforderung.

Das Drei-Tage-Fieber verläuft nach den drei Gesetzen Anziehung -- Ausgleich -- Abstoßung.

1. Der erste Tag wird regiert vom Gesetz der Anziehung. Der Körper sammelt alles, was er verarbeiten und verbrennen möchte, alle Schlacken oder unverarbeitete Materialien.

2. Am zweiten Tag wird das alles verarbeitet, das heißt, dass hier das Fieber am höchsten ist, weil alles, was zuvor gesammelt wurde, jetzt im Fieber-Feuer verbrannt wird.

3. Am dritten Tag lässt das Fieber nach, und alles, was nach der Verbrennung noch übrig geblieben ist, wird über die Haut wieder ausgeschieden. Dadurch kommt es zu gesundem Schweiß und Hauterscheinungen.

Erstaunlicherweise konnte sogar festgestellt werden, dass der Organismus in der dritten Phase Hilfe von Mikroorganismen braucht, die ihm helfen die Abfallprodukte zu kompostieren.

Also stellt er Bakterien her, die ihm bei der Arbeit behilflich sind. Die Bakterien verstoffwechseln den angefallenen Müll, um ihn für den Organismus besser ausscheidbar zu machen. Vielleicht können Sie sich vorstellen, warum Antibiotika hier nicht helfen.

Je mehr diese für den Organismus hilfreichen Erreger getötet werden, umso mehr bleibt der Müll, der eigentlich verarbeitet werden soll, liegen.

Hat die Wirkung der Antibiotika endlich nachgelassen, produziert der Organismus schnell wieder neue Erreger, um die Arbeit wieder in Angriff zu nehmen. Schon haben Sie eine Rückkehr der alten Symptome, für die Sie wieder Antibiotika bekommen.

Wenn Sie dieses Prinzip des Drei-Tages-Fieber verstanden haben, ist das Verständnis einer chronischen Erkrankung nicht mehr schwer, denn alle chronischen Krankheiten laufen nach den gleichen Prinzipien ab.

Es ist das Immunsystem, das verantwortlich ist für die Produktion des Drei-Tage-Fiebers.

Es handelt sich also nicht um eine Krankheit, sondern um eine Heilreaktion, die gegen die Krankheit gerichtet ist.

Die körperlichen Erfolgsorgane dieser Abwehrarbeit sind unsere Immunzellen.

Diese Immunzellen werden in unterschiedlichen Bereichen des Körpers produziert.

Wenn wir uns die Bildungsstätten des Abwehrsystems anschauen, so finden wir

1. Das Knochenmark -- Rote Blutkörperchen für den Sauerstofftransport; weiße Blutkörperchen für die Abwehr (Granulozyten) und Blutplättchen für die GerinnungNormalerweise bildet nur das rote Knochenmark diese Zellen. Wenn Krankheiten aber über eine lange Zeit anhalten, wandelt sich das Fettmark der langen Röhrenknochen wieder in blutbildendes Mark um (so wie es in der Jugendzeit war).

2. Das Lymphsystem. Dazu gehören Milz, Thymus-Drüse (hinter dem Brustbein) und verstreutes Lymphgewebe. Hier werden die Lymphozyten produziert. Das Lymphsystem ist weiter verbreitet als das rote Knochenmark.

3. Das Bindegewebe. Zum Beispiel in Milz, Leber, Knochenmark und sonstiges Bindegewebe. Hier werden Monozyten produziert. Der gesamte Organismus ist Produktionsstätte.

Lymphozyten Bearbeiten

Das System der weißen Blutkörperchen besteht zu 1/4 aus Lymphozyten (25 - 35%).

Lymphozyten können sich kriechend bewegen, aber nicht fressen.

Sie können sich selbst durch Zellteilung vermehren.

Beim Neugeborenen machen Sie 50% aller weißen Blutkörperchen aus.

Im 2. Lebensjahr nehmen sie aber bereits an Häufigkeit ab.

Einige Menschen haben immer ein wenig mehr Lymphozyten, zum Beispiel Vegetarier.

Die Lymphozyten werden von Fohat regiert.

Leukozyten Bearbeiten

Der größte Teil der weißen Blutkörperchen besteht beim Erwachsenen aus Granulozyten.

Sie sind größer als die Lymphozyten und haben einen großen gelappten Kern.

Der Kern ist nicht von Anfang an gelappt, sondern entwickelt sich aus einer runden Form zu einer gestreckten, die sich dann einstülpt (ein bisschen erinnert die Entwicklung an die Entwicklung des Gehirns mit seiner Furchenbildung.

Wenn es zu einer Infektion kommt, dann fressen die Granulozyten die Schädlinge auf und zerstören sie durch ihre Enzyme. Schließlich gehen sie selber zugrunde.

Bei Krankheitszuständen ist daher die Produktion, aber auch der Untergang der Leukozyten erheblich gesteigert.

Das Produkt der Leukozytose ist der Eiter.

Leukozyten werden von Prana regiert.

Eosinophile Bearbeiten

Die Eosinophilen kommen im normalen Blut zu 1 - 4% vor, sind aber bei Scharlach, Asthma, Ekzem, Wurm- und Serumerkrankungen vermehrt.

Die Eosinophilen sind nicht immer in gleicher Anzahl im Blut vorhanden, sie zeigen einen deutlichen 24h-Rhythmus.

Die Eosinophilen sind von der Uhrzeit abhängig, zeigen zudem noch einen Jahresrhythmus. Sie steigen im Frühjahr und kehren zu Beginn des Sommers wieder auf normale Werte zurück.

Die Eosinophilen sollen einen Schutz gegen Überfremdung, quasi »Besessenheiten« bieten. Sie schützen durch Abbau.

Eosinophile werden von der Kundalini regiert.

Monozyten Bearbeiten

Monozyten (4 - 8%) können zusammen mit Leukozytose oder Lymphozytose auftreten, aber auch eine selbständige Vermehrung zeigen.

Sie treten vor allem in der »Krisis« akuter Infektionen auf.

Vollkommene Heilung ist erst mit Absinken der Monozyten erreicht.

Die Monozyten gehören zur Reserve, die erst dann aktiv wird, wenn die anderen Schutzmechenismen versagen.

Monozyten können durch Fohant beeinflusst werdent, gehören aber eigentlich zur Ich-Organisation.

Drei-Tage-Fieber Bearbeiten

Im Drei-Tagefieber haben wir zunächst eine Aktivierung des Prana.

Fohat und Kundalinie sind nur vermindert aktiv.

Es kommt zum Fieberanstieg.

Am zweiten Tag vermindert sich die Aktivität des Prana und gibt seine Aktivität an Fohat weiter.

Am dritten Tag aktiviert sich dann die Kundalini und macht der Krankheit den letzten Garaus.

Jetzt sind Sie wieder gesund.