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Als Heilsprache bezeichnen wir die Symptomatik, die das Immunsystem hervorbringt, um mit uns zu kommunizieren.

Wenn wir Hahnemanns Homöopathie-Gedanken weiterspinnen (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden), dann versuchen wir oft Heilreaktionen zu behandeln, die gar nicht behandlungsbedürftig sind.

Wenn ein Mensch einen Husten oder Durchfall bekommt, dann dient das oft der Entgiftung des Organismus. Es soll raus, was Beschwerden verursacht. Das heißt Husten und Durchfall sind Reaktionen auf etwas.

Wenn wir jetzt Husten oder Durchfall unterbinden, dann nehmen wir dem Körper die Möglichkeit das Etwas auszuscheiden und es bleibt im Körper. Das kann zur Folge haben, dass es sich später wieder als Husten oder Durchfall bemerkbar macht.

Es kann aber auch seine Form ändern und plötzlich als Asthma und Rheuma auftreten.

Da die Ausscheidung nach außen blockiert wurde, beginnt der Organismus mit einer Ausscheidung nach "Innen". Das Prinzip ist dasselbe, nur die Heilsprache hat sich geändert, weil sich die Ebene der Krankheit geändert hat.

Kann der Körper keine Ausscheidung nach außen oder nach innen mehr produzieren beginnt er Depots zu schaffen, die er vom Rest des Organismus fernhält. Diese Depots nennen wir Krebs oder Ablagerung oder Sklerose.

Wieder hat sich die Heilsprache geändert, obwohl immer noch dieselbe Krankheit im Körper sitzt.

Heilen lässt sich diese Krankheit wenn wir die Heilsprache des Organismus unterstützen, statt sie zu blockieren.

Das macht der homöopathische Grundgedanke.