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Miasmenspaltung oder Miasmensplitting ist ein Phänomen, das beobachtet werden kann, wenn ein Miasma zwei Heilungsstufen weiter unterdrückt wurde.

Zum Beispiel kann die aktive Phase der Psora über die Tuberkulinie hinaus zur Sykose unterdrückt werden.

Heilt sich die Tuberkulinie über die aktive Psora aus, bleiben plötzlich Sykose und aktive Psora gleichzeitig über.

In diesem Fall sprechen wir von Miasmenspaltung.

Das kann geschehen, wenn die Erschöpfungsphase der Psora über die Parasitose hinaus zur Syphilinie unterdrückt wurde (Syphilinie + Erschöpfungspsora), oder wenn die Tuberkulinie über die Sykose hinaus in die Karzinogenie unterdrückt wurde (Tuberkulinie + Karzinogenie), oder wenn die Parasitose über die Syphilinie hinaus zur Karzinogenie unterdrückt wurde (Parasitose + Karzinogenie), oder wenn die latente Psora über die Skrophulose hinaus zur Sykose3 oder Karzinogenie unterdrückt wurde (latente Psora + Sykose3 (Karzinogenie).

Heilung erfolgt hier normalerweise über Miasmenbahnung, das heißt das fehlende Zwischeniasma wird aktiviert. Z.B. bei aktiver Psora und Sykose die Tuberkulinie, bei Erschöpfungspsora und Syphilnie die Parasitose.

Wurde die Tuberkulinie zur Karzinogenie unterdrückt aktiveren wir aber die Ur-Skrophulose, wenn die Parasitose zur Karzinogenie unterdrückt wurde die Ur-Psora.

Wurde die latente Phase der Psora zur Sykose3 bzw. Karzinogenie unterdrückt aktiven wir die Ur-Karzinogenie.